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Kaiserallee zu schmal für Begegnung von Radfahrern

Lübeck - Travemünde: Archiv - 10.07.2022, 19.30 Uhr: Radfahrer auf dem Küstenradweg wundern sich: Die Kaiserallee ist zwischen Backbord und Möwenstein eine Einbahnstraße. Radfahrer dürfen auf der leeren Straße nicht wie sonst in Lübeck gegen die Einbahnstraße fahren. Die Stadt sieht die Gefahr, dass der Rettungsdienst behindert werden könnte.

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Die Stadt hat diesen Bereich in den vergangenen Jahren verändert. Der sandige Seitenstreifen wurde zugepollert und beidseitig ein Halteverbot angeordnet. Dazu kommt in den Sommermonaten eine Einbahnstraßenregelung. "Die Anordnung erfolgte als Maßnahme zur Gefahrenabwehr", sagt Nicole Dorel, Sprecherin der Stadtverwaltung. "Hiermit sollen in der Sommersaison in Travemünde Behinderungen im fließenden Verkehr, insbesondere Behinderungen des Rettungsdienstes, vorgebeugt werden." Dafür müssen Rad- und Autofahrer jetzt durch die schmale und zugeparkte Anwohnerstraße "Strandredder" fahren.

Das gilt allerdings nur für den weniger stark befahrenen Abschnitt der Kaiserallee am Grünstrand. Der Bereich zwischen Backbord und Bertlingstraße darf von Autos und Radfahrern in beide Richtungen benutzt werden. "Der andere Teil der Kaiserallee, der zurzeit keine Einbahnstraße ist, wird für die Dauer der Travemünder Woche ebenfalls zur Einbahnstraße, um bei erhöhtem Verkehrsaufkommen den Rettungskräften ein behinderungsfreies Erreichen des Einsatzortes (Strandpromenade) zu ermöglichen", so die Sprecherin.

Den Vorwurf, dass Lübeck mit den Einschränkungen die Nutzung des Grünstrandes durch Großfamilien einschränken möchte, weist die Verwaltung zurück: "Die Verkehrliche Maßnahme hat keinen Bezug zur Nutzung des Grünstrandes."

Entgegenkommende Radfahrer würden in der Kaiserallee den fließenden Verkehr behindern. Fotos: VG

Entgegenkommende Radfahrer würden in der Kaiserallee den fließenden Verkehr behindern. Fotos: VG


Text-Nummer: 152747   Autor: VG   vom 10.07.2022 um 19.30 Uhr

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