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Badeunfall in Travemünde: Erfolgreiche Reanimation

Lübeck - Travemünde: Großeinsatz für die Rettungskräfte am Donnerstag in Travemünde: Gegen 14.20 Uhr wurden fast gleichzeitig eine ertrinkende Person, ein verschwundenes Kind und eine hilflose Person am Strand gemeldet.

Bild ergänzt Text

Als erste Meldung ging ein Notruf ein, dass ein Junge von der Seebrücke gesprungen sei und nicht wieder aufgetaucht war. Sofort machten sich DLRG, DGzRS, Wasserschutzpolizei, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr auf den Weg. Der Junge wurde wohlbehalten auf der Strandpromenade angetroffen.

Strandbesucher konnten allerdings eine leblose Person an der Seepromenade entdecken. Badegäste zogen sie an Land. Da Notarzt und Rettungswagen bereits vor Ort waren, konnten sofort medizinische Maßnahmen eingeleitet werden. Eine Reanimation war erfolgreich. Mit dem Rettungswagen wurde der 24-jährige Travemünder ins Krankenhaus gebracht werden.

"Vorbildlich handelten diesmal die anwesenden Badegäste", lobt Polizeisprecher Maik Seidel. "Sie brachten Sonnenschirme und Strandtücher, bauten so eine große Sichtbarriere. Andere Gäste hielten ausreichend Abstand zum Geschehen und hielten ihre Kinder fern. Offensichtlich lernten sie aus dem Fall, der sich vor zwei Wochen ereignete und leider unglücklich endete."

Um die ebenfalls noch gemeldete "hilflose Person" kümmerte sich der Rettungsdienst.

Hinweis der Redaktion:

Der Text wurde am Freitag um 10.15 Uhr aktualisiert.

In Travemünde gab es einen Großeinsatz nachdem ein Badegast untergegangen war. Fotos: privat

In Travemünde gab es einen Großeinsatz nachdem ein Badegast untergegangen war. Fotos: privat


Text-Nummer: 153173   Autor: VG   vom 04.08.2022 um 16.54 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Micha

schrieb am 04.08.2022 um 18.18 Uhr:
RESPEKT, allen Rettungskräften und allen Beteiligten!!!👍

Marc

schrieb am 04.08.2022 um 20.03 Uhr:
Vielen Dank an die Rettungsdienste, ich war vor zwei Wochen schon bei dem Unfall dabei ( Ausnahme Zustand) .
Dieses Mal waren genug Polizei und Rettungsdienste vor Ort . Danke das sie aus der Vergangenheit gelernt haben .

Für mich war es sehr schwer die Situation zu verarbeiten ,damals .

Danke für den super Einsatz .

Rustam Zainutdinov

(eMail: ruszai45@gmail.com) schrieb am 04.08.2022 um 23.25 Uhr:
Sehr geehrte Damen und Herren,

es wäre schön, wenn Sie die Geschichte nicht so verdrehen würden und dem DLRG so viel Aufmerksamkeit schenken. Meine Freundin und ich haben den jungen Mann, der Probleme im Wasser hatte und fast unterging gerettet. Bitte erwähnen Sie, dass zwei junge Leute ihm das Leben gerettet haben und wir diejenigen waren, die Rettungskräfte benachrichtigen. Schöne Grüße aus dem schönen Osnabrück.

Rustam Zainutdinov und Jennifer pickersgill

Nicole

schrieb am 05.08.2022 um 06.19 Uhr:
Wir haben es miterlebt. Die Suche nach dem Verunglückten, wie er gefunden und an den Strand gebracht wurde, alles. Und es hat mir unheimlich imponiert, wie die Menschen (überwiegend!) reagiert haben. Es wurde weitläufig Platz geschaffen, Badegäste schafften Schirme, Bade- und Handtücher herbei, um sie um die Retter und den Verunglückten zu spannen. Alle anderen hielten sich zurück und es war wirklich ruhig am Strand. Respekt an alle Beteiligten. Mir ist gestern bei aller Dramatik wirklich das Herz aufgegangen und ich wünsche dem Verunglückten, dass er sich gut erholt.
Ich bin nachhaltig beeindruckt von dieser Situation und unheimlich froh, dass das ein gutes Ende genommen hat

Birgit

schrieb am 05.08.2022 um 10.25 Uhr:
An Rustam und Jennifer:
Herzlichen Dank und ein großes Lob für Ihren couragierten Einsatz.
Der junge Mann kann sein Leben Ihnen und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten verdanken.

K. Palte

schrieb am 05.08.2022 um 10.34 Uhr:
Hallo Rustam Zainutdinov und Jennifer Pickersgill
Danke für diese klaren Worte. Wenn ich DLRG höre, fällt mir zu erst ein die pompöse Eröffnungsschau im Brügmanngarten zu Saisonbeginn (am Ende der Saison die genau so pompöse Abschlussshow) ein mit über hundert Gästen aus Politik Wirtschaft und Kultur, mit Essen und Trinken umsonst, tollen Reden (auch Ehrung der Ehrenamtlichen Mitglieder auch der Sponsoren für die Arbeit der DLRG – gut so )und dann wie letztes Jahr (oder davor) wieder ein neues Boot und nächstes Jahr nochmal ein neues Boot ? Noch größer ? Wie auch immer: diese Show wird gesponsert, dh bekommen die Sponsoren Spendenbescheinigungen (die DLRG ist gemeinnützig)? Setzen sie die Beträge von der Steuer ab? Die Sponsoren würden weniger Steuern zahlen, Steuergelder die für die Allgemeinheit bestimmt wären. So bezahlten die Steuerzahler, also wir diese pompöse Selbstdarstellung. Ist dies das Finanzierungskonzept der DLRG und muß so eine Show sein ? Gibt es nicht genug andere sozial dringend gebotene Hilfe ? Dann kommen die anderen Kosten der DLRG – auch Steuergelder – man kann darüber streiten wieviel Sicherheit kosten muss oder darf. Wenn ich den Bericht der beiden jungen Retter lese, dann frage ich mich tatsächlich, was darf denn die DLRG kosten ? Was ist eigentlich deren Rettungskonzept ? Wann haben sie schon in anderen ähnlichen Fällen gezeigt, dass es die DLRG war und nicht andere Badegäste die letztlich die Ersthelfer waren ? Mein Blick auf die Hauptwache und der durch die Zäune eingebunkerte Zugang zur Wache läßt mich fragen, vor wem diese Leute, die anderen helfen sollen eigentlich Angst haben. Und dann wer Hilfe braucht, muss erst einmal klingeln und sich öffentlich als Hilfedürftiger outen (Datenschutz wird groß geschrieben auch bei der DLRG?). Was sollen denn diese Zäune ? Sie versperren die Bänke am Abend für die Spaziergänger (oft ältere Leute, die sich setzen wollen) ) und wenn es regnet kann man diese Unterstände nicht nützen ? Menschenfreundlich ? Oder ist so was nicht wichtig ? Oder zeigt es genug wie die DLRG eigentlich ihren Auftrag zu helfen sieht ? Die freiwilligen Helfer (sie bekommen für ihre Kosten Zuschüsse, opfern ihre Freizeit – danke danke danke ) sehe ich häufig, wie sie über die Strandpromenade laufen, den Blick nach unten, sie reden miteinander und sind bepackt mit diversen Geräten usw. Ein alter DLRG Mann hat mir beim gleichen Anblick gesagt, dass er die DLRG für total überausgestattet hält und von der Ursprungsphilosophie unter der er angetreten sei (Blick auf die Menschen, Blick aufs Wasser, gehen zwischen den Badegästen usw), nicht mehr viel übrig wäre. Wie dem auch sei – wir brauchen Sicherheit am Strand, aber die DLRG muss sich auch fragen lassen, ob sie noch auf dem richtigen Wege ist.