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Neue Pläne für das Bundesbank-Gebäude

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 25.09.2022, 17.30 Uhr: Ende des Jahres zieht die Bundesbank aus dem Gebäude neben dem Holstentor aus. Die Stadt plant, das Haus zu kaufen. Inzwischen gibt es konkrete Planungen. Hier sollen die Völkerkundesammlung und das städtische Gebäudemanagement einziehen.

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Die letzten Geldtransporte aus der Filiale fanden im Jahr 2020 statt.

Die Planungen waren nicht einfach, räumt die Bauverwaltung ein. Begehungen der sicherheitsrelevanten Bereiche sind nur mit Mitarbeitern der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt möglich. Immerhin habe die Stadt aber die vertraulichen Grundrisse erhalten. Außerdem war es möglich die vergleichbare Bundesbank-Filiale in Kiel zu untersuchen, die inzwischen von der Landeshauptstadt gekauft wurde.

Der Tresor hat eine Grundfläche von 250 Quadratmeter und reicht über drei Stockwerke. Damit ist ausreichend Platz für die Lübecker Völkerkundesammlung. Das Bürogebäude direkt am Holstentor eignet sich für das städtische Gebäudemanagement. Bisher ist dieser Bereich auf mehrere Gebäude in der Stadt verteilt. Die anderen Bereiche der Bauverwaltung könnten am Mühlendamm konzentriert werden.

Der entsprechende Umbau der Bundesbank wird mit knapp sieben Millionen Euro kalkuliert. Dem stehen in Zukunft Einsparungen bei angemieteten Gebäuden von 252.000 Euro im Jahr gegenüber.

Die Bürgerschaft entscheidet über das weitere Vorgehen am Donnerstag. Noch hat die Stadt Zeit: Nach dem Auszug der Bundesbank wird noch die Sicherheitstechnik ausgebaut. Das dauert vermutlich sechs Monate.

Die Stadt möchte ihr Gebäudemanagement in der Bundesbank-Filiale unterbringen. Im Tresor ist außerdem Platz für die wertvolle Völkerkundesammlung. Foto: JW/Archiv

Die Stadt möchte ihr Gebäudemanagement in der Bundesbank-Filiale unterbringen. Im Tresor ist außerdem Platz für die wertvolle Völkerkundesammlung. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 154073   Autor: VG   vom 25.09.2022 um 17.30 Uhr

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