Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Fraktion21: Dom-Schule sanieren

Lübeck: Archiv - 17.10.2022, 16.51 Uhr: In der kommenden Woche berät der Hauptausschuss der Bürgerschaft, ob die Dom-Schule zügig saniert werden soll (wir berichteten). Die Fraktion21 unterstützt die Schulgemeinschaft der Domschule mit ihrem Wunsch einer zeitnahen Sanierung ihrer Schule.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der Fraktion21 Wolfgang Neskovic:

(")Es ist völlig unstreitig, dass der Sanierungsbedarf der Domschule erheblich und drängend ist. Allein die die Verkehrssicherheit gefährdenden Mängel beim Brandschutz und der Elektrik erfordern schnelles Handeln. Das hatte auch die Verwaltung erkannt und dementsprechend Pläne entwickelt, nach denen 2023/24 mit der Sanierung begonnen werden sollte.

Nunmehr sollen die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an der Domschule jedoch aufgrund einer Intervention der CDU zunächst zugunsten anderer Sanierungen an der Oberschule zum Dom zurückgestellt werden. Die Grundsanierung der Domschule soll nunmehr erst ca. 2027 erfolgen.

Das ist eine grobe Ungerechtigkeit. Sie zerstört das Vertrauen der Schulgemeinschaft der Domschule in die Verlässlichkeit politischen Handelns und ruft verständliche Enttäuschung und Zorn hervor.

Genährt wird dieser Zorn auch dadurch, dass die sachlich begründeten Pläne der Verwaltung völlig überraschend und ohne Kommunikation mit der Schulgemeinschaft der Domschule umgestoßen worden sind. Hiervon haben die Betroffenen erst vor kurzem durch einen Pressebericht erfahren. So hatten sie keine Möglichkeit rechtzeitig ihre Sicht der Dinge darzustellen, um auf den Entscheidungsprozess Einfluss nehmen zu können.

Es entsteht der Eindruck, dass die Belange eines Gymnasiums von der CDU höher bewertet werden als die Interessen einer Grundschule. Das offenbart ein nicht akzeptables Standesdenken. Auch wenn die baulichen Nöte bei der OzD nicht von der Hand zu weisen sind, muss ein fairer Abwägungsprozess zwischen den Beteiligten organisiert werden.

Das hat die Verwaltung offensichtlich getan.

Wenn die CDU nunmehr nach Gutsherrenart dazwischen grätscht, ist die SPD nunmehr gefragt, ihrem Kooperationspartner Einhalt zu gebieten. Die SPD schmückt sich gerne mit dem Etikett der Bildungsgerechtigkeit. Hier kann sie den Beweis antreten, dass sie es ernst meint.(")

Der Hauptausschuss berät kommende Woche über die Sanierung der Dom-Schule.

Der Hauptausschuss berät kommende Woche über die Sanierung der Dom-Schule.


Text-Nummer: 154473   Autor: Fraktion21   vom 17.10.2022 um 16.51 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.