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CDU: Bürgermeister Lindenau gefährdet den Umbau des Buddenbrookhauses

Lübeck: Am Freitag, 11.11.22, konnten sich rund 30 CDU-Mitglieder, mit Begleitung weiterer Bau- und Denkmalpflegefachleuten, auf Einladung der KPV und des Ortsverbandes Innenstadt der Lübecker CDU vom leitenden Direktor der LÜBECKER MUSEEN, Herrn Prof. Dr. Wißkirchen, und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Geschäftsführung zum Umbau des Buddenbrookhauses, Frau Heuer, über die geplanten Umbaumaßnahmen des Buddenbrookhauses informieren.

Teil dieser Informationsveranstaltung war auch die Besichtigung des typisch lübschen Gewölbekellers aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Es ist einer von circa fünf noch gut erhaltenen Kellern dieser Art, die aus einer geschichtsträchtigen Zeit stammen. Es war die Zeit, in der nicht nur Lübeck, sondern auch die Hanse im Ostseeraum („Städtehanse“) ihren größten Schub erhielt. Es begann das Zeitalter der Fernkaufleute, die ihre Geschäfte in sehr viel größerem Umfang als zuvor verschriftlichen und sich größere aus Stein erbaute Gebäude leisten konnten.

„Die historische Bedeutung dieser Keller ist für die Geschichte des gesamten Ostseeraums erheblich und wurde auch von der Lübecker Denkmalpflege so bewertet“, erklärt der CDU Kreisverband Lübeck in einer Mitteilung. Und weiter: „Der Lübecker SPD-Bürgermeister Jan Lindenau missachtet offenbar leider die Aussagen der Denkmalpflege, denn er erteilte gegen die Entscheidung seiner Fachleute Baurecht, mit dem ein erheblicher Teil dieses Kellers unwiederbringlich verloren wäre.“

„Nicht nur weil diese Entscheidung rechtlich umstritten ist, sondern auch, weil bei der Besichtigung deutlich wurde, dass weitere technische und auch finanzielle Fragen bisher
nicht geklärt sind“, fordert die Kommunalpolitische Vereinigung der Lübecker CDU, dass vor dem tatsächlichen Baustart erst alle offenen Fragen lückenlos geklärt und beantwortet
werden.

„Da es planerisch andere, möglicherweise günstigere Lösungen geben kann, sollte der Bürgermeister seine Entscheidung noch einmal überdenken", so der Vorsitzenden der KPV, Andreas Zander. "Statt sich an dieser Stelle zu verbeißen und damit den erforderlichen Umbau des Buddenbrookhauses komplett zu gefährden, sollte er lieber fachlich abgestimmte und für Lübeck richtige Lösung für den Umbau des Buddenbrookhauses erarbeiten", so Zander abschließend.


Die Lübecker CDU will vor dem Baustart offene Fragen geklärt sehen. Foto: Archiv/JW

Die Lübecker CDU will vor dem Baustart offene Fragen geklärt sehen. Foto: Archiv/JW


Text-Nummer: 154987   Autor: CDU/red.   vom 14.11.2022 um 10.55 Uhr

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