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Hunderte Metaller in Lübeck im Warnstreik

Lübeck: Die IG Metall hat am Mittwoch die Beschäftigten von fünf großen Lübecker Unternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Hintergrund waren die laufenden Tarifverhandlungen, die am Donnerstag fortgesetzt werden. Die Beteiligung war groß. Für die zentrale Kundgebung musste die Geniner Straße gesperrt werden

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Die IG Metall fordert eine Entgelterhöhung von acht Prozent für zwölf Monate. Die Arbeitgeberseite bietet einen Inflationsausgleich von 3000 Euro und eine noch nicht bezifferte Steigerung für 30 Monate. Zugleich soll das Weihnachtsgeld nach Angaben der Gewerkschaft nur noch gezahlt werden, wenn dies „betrieblich“ möglich ist.

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„Diese Haltung ist nicht akzeptabel“, sagt Henning Groskreutz, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Lübeck-Wismar. Deshalb habe die IG Metall am Mittwoch alle Beschäftigten der Firmen Nordischer Maschinenbau Baader, Dräger, Alu Druckguss, Gabler Maschinenbau und Gabler Thermoform in der Zeit zwischen 11 und 16 zu Warnstreiks aufgerufen.

Die Streikenden versammelten sich in der Geniner Straße vor Baader. Die Tarifverhandlungen werden am Donnerstag fortgesetzt. Sollte es weiterhin zu keinem Ergebnis kommen, sind weitere Warnstreiks angekündigt.

Hunderte Beschäftigte der Metall-Industrie beteiligten sich in Lübeck an dem Warnstreik. Fotos: STE

Hunderte Beschäftigte der Metall-Industrie beteiligten sich in Lübeck an dem Warnstreik. Fotos: STE


Text-Nummer: 155055   Autor: red.   vom 16.11.2022 um 15.06 Uhr

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