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Wetter: Milde bis zum Nikolaustag

Lübeck: Das Wochenende lieferte einen ersten Eindruck vom beginnenden Winter. Doch so bleibt es nicht. Harald Denckmann hat die Wettermodelle ausgewertet und verspricht, dass es ab Mittwoch bis in den Dezember hinein deutlich milder wird.

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Wir haben Glück. Die momentane Kälteperiode hält nur noch bis längstens bis zum kommenden Mittwoch, 23. November, und ab dann bestimmen wieder atlantische Tiefdruckgebiete die für Lübeck relevante Großwetterlage. Nur kurz gab das befürchtete Hochdruckgebiet über Skandinavien einmal ein Gastspiel und bescherte uns Ostwinde mit Feuchtigkeit von der Ostsee. Diese Lage hat uns sogar ein paar Schneeflocken beschert, die daran erinnert haben, dass wir uns mittlerweile tatsächlich in winterlichen Witterungsverhältnissen bewegen. Besonders die Nachttemperaturen gingen schon einmal in den Minusbereich, was natürlich den Energiebedarf leicht in die Höhe trieb. Deswegen ist es in dieser Saison für uns alle vorteilhaft, wenn das Wetter jetzt schnell wieder die Kurve kriegt und sich wieder auf eine vorherrschende Westlage mit atlantischen Winden umstellt.

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Die Karte zeigt bereits eine Großwetterlage, wie wir sie am Ende des Monats November vorfinden werden und daran ist erkennbar, dass uns zunächst einmal bis zum Nikolaustag am 6. Dezember kein Eiswinter mit sibirischer Kälte bevorstehen wird.

Wir müssen natürlich realistisch bleiben. Wenn wir jetzt von 'milden' Verhältnissen reden, meinen wir natürlich 'relativ milde' Verhältnisse. Auch wenn der Pfeil in der Karte in roter Farbe eingezeichnet wurde, signalisiert der natürlich im November keine Badetemperaturen, sondern eben für den Monat November milde Verhältnisse im überwiegend oberen einstelligen Bereich. Energetisch wichtig ist natürlich, dass aufgrund der milden Luftmassen auch die Nachttemperaturen nicht unter den Gefrierpunkt sinken werden, was sich wohltuend auf die zu erwartende Gasrechnung auswirken sollte.

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Einige Worte vielleicht noch zu den Niederschlägen. Wir können nur hoffen, dass die atlantischen Tiefdruckgebiete Niederschlagsbänder dabei haben, die diesmal auch unsere Region etwas stärker berücksichtigen werden. Bisher haben wir, sechs Wochen vor Jahresende, lediglich etwa 470 Liter pro Quadratmeter auf unserem Jahresniederschlagskonto und das ist natürlich für unsere Region viel zu wenig. Einige vielversprechende Druckgebiete sind aber jetzt bis zum Nikolaustag dabei und für Anfang Dezember ist sogar ein kleines Sturmgebiet mit reichlich Regen erkennbar, und wenn es dann einmal richtig nass werden sollte wird darüber bitte nicht gemeckert. Wir brauchen diese Niederschläge dringend.

Meckern dürfen wir über die Ergebnisse von COP 27 im fernen Ägypten. Wenn man bedenkt, dass 20.000 Politiker und Experten dort zwei Wochen lang Spesen verbraten haben ist blamabel wenig dabei herausgekommen. Immerhin macht man sich bei diesem Ergebnis nicht einmal mehr die Mühe, uns das als Erfolg zu verkaufen. An dieser Stelle darf man daher ruhig einmal die gute Greta zitieren. "Bla, bla, bla" ist wohl alles, was einem zu dieser misslungenen Veranstaltung nur einfallen kann.

In einigen Teilen Lübecks reichte es am Wochenende für eine geschlossene Schneedecke. Ab Mittwoch wird es aber wieder wärmer. Grafik: Harald Denckmann, Fotos: Karl Erhard Vögele

In einigen Teilen Lübecks reichte es am Wochenende für eine geschlossene Schneedecke. Ab Mittwoch wird es aber wieder wärmer. Grafik: Harald Denckmann, Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 155129   Autor: Harald Denckmann   vom 20.11.2022 um 18.58 Uhr

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