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Reservisten sammelten für Kriegsgräber

Lübeck - Travemünde: Im Lübecker Stadtteil Travemünde und Bad Schwartau fand dieses Jahr eine Straßensammlung für den "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" statt. Der Verein kümmert sich um die Kriegsgräber und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Das Motto des Volksbundes lautet "Versöhnung über den Gräbern".

Während der Stabsgefreite d.R. Christian Freudenberger einen Passanten auf der Travemünder Strandpromenade über den Zweck der Sammlung aufklärt, klingelt es beim Oberstabsgefreiten d.R. Lars-Arne Walter gleich mehrfach in der Spendendose. Gerade die älteren Spaziergänger geben gerne und erzählen von ihren Eltern und Großeltern, die den Zweiten Weltkrieg hautnah miterlebten.

„Mein Schwiegervater ist 1944 an der Ostfront verschollen und gilt immer noch als vermisst“, erzählt eine ältere Dame. „Seine Briefe von der Front heben wir immer noch auf“. Ob der Volksbund bei der Suche weiterhelfen könne? Die Passantin kann sich durchaus vorstellen, die Homepage des Volksbundes zusammen mit ihrem Enkel zu besuchen und nachzuforschen.

Die Stunden vergehen wie im Fluge und mit prall gefüllten Spendosen begibt man sich am späten Nachmittag auf den Heimweg. Ob der Sammlungserfolg der RK1 Lübeck vom vergangenen Jahr erreicht werden kann? „Wir sind gespannt und freuen uns auf das Ergebnis“, resümiert der Stabsgefreite d.R. Christian Freudenberger, der auch im nächsten Jahr gerne wieder beim Sammeln zur Stelle ist.

Reservisten waren am Sonntag in Travemünde und Bad Schwartau unterwegs, um Spenden für die Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Foto: Walter

Reservisten waren am Sonntag in Travemünde und Bad Schwartau unterwegs, um Spenden für die Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Foto: Walter


Text-Nummer: 155130   Autor: PM   vom 20.11.2022 um 19.10 Uhr

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