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60-jähriger Autofahrer kaum zu stoppen

Lübeck: Am Samstag, 19. November 2022, kam es in Lübeck zu einer Verfolgungsfahrt zwischen einem Lada und einem Streifenwagen des 3. Polizeireviers Lübeck. Eine Zeugin meldete den Lada zunächst bei der Polizei, weil dessen Fahrer diverse rote Ampeln von der Bundesstraße 104 kommend über die Wesloer Landstraße in Richtung Innenstadt ignoriert hatte. Letztlich konnte der Flüchtige in der Walderseestraße gestoppt und der Fahrer überprüft werden.

Gegen 19 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Ein roter Lada 4x4 würde diverse rote Ampeln missachten und in Schlangenlinien sowie deutlich verlangsamt geführt werden. Außerdem sei das Warnblinklicht dauerhaft eingeschaltet. An der Kreuzung Moltkestraße/Hüxtertorallee konnte eine Streifenwagenbesatzung des 3. Polizeirevieres Lübeck das Fahrzeug antreffen. Einer versuchten Kontrolle auf der Rehderbrücke entzog sich der Fahrer durch Flucht.

Er führte sein Auto durch Teile der Innenstadt sowie weiteren Nebenstraßen der Moltkestraße. Dann fuhr er entgegengesetzt der temporär eingerichteten Einbahnstraßenregelung der Moltkestraße in Richtung Walderseestraße, wo das Fahrzeug schließlich gestoppt werden konnte. Während der Verfolgungsfahrt kam es zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem Lada und dem Streifenwagen, wobei letzterer beschädigt wurde. Auch mussten in der Moltkestraße einige Fahrzeuge dem entgegenkommenden Lada ausweichen.

Bei dem Fahrzeugführer handelt es sich um einen 60-jährigen Mann aus dem Landkreis Nordwest-Mecklenburg. Er zeigte sich gleichgültig und verstand die Situation nicht. Der 60-Jährige war nicht alkoholisiert. Ob er vielleicht unter dem Einfluss von anderen berauschenden Mitteln stand, soll nun mit der Auswertung einer Blutprobe, die ihm auf dem 3. Polizeirevier entnommen wurde, geklärt werden. Sein Führerschein und auch das Fahrzeug wurden beschlagnahmt.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen Nötigung eingeleitet. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3000 Euro.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 155152   Autor: PD Lübeck   vom 21.11.2022 um 17.56 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Dietma

schrieb am 21.11.2022 um 19.05 Uhr:
Der Rote Blitz war sicher der "Rasende Reporter"!

Nichts für ungut!

Icke

schrieb am 21.11.2022 um 22.03 Uhr:
Ob Demenz oder Medikamente oder Alkohol—-Egal! Hauptsache der ist erstmal aus dem Verkehr gezogen…da hätte es bei der Fahrweise auch leicht Tote geben können….

Michaelius

schrieb am 22.11.2022 um 09.08 Uhr:
Das Problem ist, dass er den Führerschein in 24std wiederbekommt. Dann kann er weiter ramba zamba machen. Dödeljustiz

Tobias Möller

schrieb am 22.11.2022 um 12.33 Uhr:
Der alte Mann dürfte wohl gesundheitliche Probleme gehabt haben.

Aber wir brauchen ja keine Pflichtuntersuchungen für Greise am Steuer.

Oftmals ist es ja die Summe aus Alter und damit verbundenem körperlichen und geistigen Verfall, sowie die Wirkung verschiedenster Medikamente, die zu Überforderung mit einfachsten Verkehrsgeschehen und unberechenbarer Fahrweise führen.

Aber auch plötzliche Ereignisse, wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall können das Verhalten stark beeinträchtigen.

horsthupe

schrieb am 22.11.2022 um 17.17 Uhr:
Na Icke,
Kräftiger kommentar.
Schauen wir Mal zunächst in den Text:
".....deutlich verlangsamt geführt ..... Warnblinklicht dauerhaft eingeschaltet."
-> Klar, eine solche Fahrweise ruft natürlich die höchsten Gefährdungen für andere auf. Recht haben Sie, wieso sollten auch andere Teilnehmer vom Handy aufsehen und auf Warnlichter achten, soweit kommt es noch, geht ja Mal gar nicht.

.... Dann fuhr er entgegengesetzt der temporär eingerichteten Einbahnstraßenregelung ..."
Machen das diverse Radfahrer nicht sowie so den ganzen Tag? Da bleiben natürlich auch täglich Tote liegen.

Wo sehen Sie den die "leicht Getöteten"?


Ich bin aber gespannt, was am Ende herauskommt, da im ersten Moment werde Alkohol noch direkt ersichtliche Drogen ursächlich waren.