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Dräger-Betriebsrat zu Gast bei Konferenz in Berlin

Lübeck: Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits zum 25. Mal Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und Personalräte aus ganz Deutschland in den Bundestag eingeladen. Die von der Fraktion organisierte Konferenz stand unter dem Motto "Transformation in besonderen Zeiten – Wie können Umbau und Beschäftigungssicherung gelingen?". Auf Einladung des direkt gewählten Lübecker SPD-Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf nahm auch der Lübecker Dräger-Betriebsrat Christian Fischer teil.

(")Deutschland befindet sich in der größten Transformation der Wirtschafts- und Arbeitswelt seit Beginn der Industrialisierung. Diese Transformation, mit welcher den Bedarfen im Klimaschutz begegnet werden muss, wird aktuell von einer durch den russischen Angriffskrieg ausgelösten Energiekrise überschattet. In Wirtschaft und Gesellschaft sorgen die Folgen der Energiekrise für große Unsicherheit und viele Betriebe stehen vor immensen Herausforderungen(") so die Ankündigung der Sozialdemokraten.

Angesichts der aktuellen Situation hatte die SPD-Bundestagsfraktion am 21. November zur 25. Konferenz für die Interessenvertretungen der Beschäftigten ein. Über 100 Vertreter diskutierten vor Ort in Berlin über die Herausforderungen der Transformation der Arbeitswelt, der Energiewende und der Fachkräftegewinnung. Weitere rund 200 waren online zugeschaltet.

Auf Einladung des direkt gewählten Lübecker SPD-Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf nahm auch der Lübecker Dräger-Betriebsrat Christian Fischer teil. Im Gespräch mit Fischer machte Klüssendorf seine Unterstützung für die Arbeit der Betriebsräte deutlich:

(")Betriebsratsstrukturen sichern die Mitbestimmung von Arbeitnehmer und stehen für gelebte Demokratie in Betrieben und Konzernen. Zudem ist ein funktionierendes Betriebsrats-System für uns als Politiker äußerst bedeutsam, da wir durch Betriebsrät als Ansprechpersonen auch direkte Einblicke in die Situation der Beschäftigten einer Firma erhalten können, erfahren können, wo gegebenenfalls auch gesetzgeberischer Regelungsbedarf besteht. In Gesprächen mit der Geschäftsführung werden uns diese Einblicke hingegen logischerweise manchmal nur eher bedingt gewährt.(")

Neben den Teilnehmer aus ganz Deutschland waren auf der Konferenz auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich und der Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil zu Gast. Mit ihnen sowie Experten aus der Wissenschaft konnten die Praktiker aus Betriebsräten und Gewerkschaften auf mehreren Panels diskutieren. Dabei ging es zum einen um die Herausforderungen für die Betriebe und Beschäftigten in der aktuellen Energiekrise und zum anderen um die langfristige Perspektive des industriellen Umbaus im Zeichen von Klimaneutralität und Digitalisierung.

Die Konferenz ist ein zentraler Bestandteil in der Zusammenarbeit zwischen den betrieblichen Mitarbeitendenvertretungen und den politischen Entscheidungsträger in Berlin. Gesetzesvorhaben und -anpassungen erfordern den engen Austausch über die Bedürfnisse an den Arbeitsplätzen. Daher ist die Konferenz nicht nur als Dank an Interessensvertretungen zu verstehen, die sich tagtäglich für die Belange ihrer Kollegen einsetzen, sondern dient auch als Frühwarnsystem für aktuelle Probleme und Herausforderungen.

Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und Personalräte, die aus der Region Lübeck, Berkenthin und Sandesneben kommen, und bei der nächsten Ausgabe der Konferenz 2023 teilnehmen möchten, können sich bereits jetzt gerne unter tim.kluessendorf@bundestag.de melden, sodass sie im nächsten Jahr persönlich eingeladen werden können.

Der Lübecker Dräger-Betriebsrat Christian Fischer war der Einladung SPD-Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf nach Berlin gefolgt. Foto: SPD.

Der Lübecker Dräger-Betriebsrat Christian Fischer war der Einladung SPD-Bundestagsabgeordneten Tim Klüssendorf nach Berlin gefolgt. Foto: SPD.


Text-Nummer: 155162   Autor: BTK/Red.   vom 22.11.2022 um 11.27 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Waldemar Wagner

schrieb am 22.11.2022 um 13.32 Uhr:
.
Das finde ich super!

Da muss nun die ehemals große deutsche Arbeiterpartei SPD ihren Gesinnungsgenossen erklären, warum sie genau an dem Ast sägt, auf dem ihre Anhänger sitzen.

Die SPD wird in der Bedeutungslosigkeit versinken, wenn sie einfach nur immer weiter das grüne Lied von der Klimakrise und dem russischen Angriffskrieg singt und dabei zusieht, wie das Land durch grüne Ideologie deindustrialisiert wird.
.

Daniela Albrecht

schrieb am 22.11.2022 um 17.58 Uhr:
Zitat:

"Betriebsratsstrukturen sichern die Mitbestimmung von Arbeitnehmer und stehen für gelebte Demokratie in Betrieben und Konzernen. Zudem ist ein funktionierendes Betriebsrats-System für uns als Politiker äußerst bedeutsam, da wir durch Betriebsrät als Ansprechpersonen auch direkte Einblicke in die Situation der Beschäftigten einer Firma erhalten können, erfahren können, wo gegebenenfalls auch gesetzgeberischer Regelungsbedarf besteht." (Zitat Ende)

Sorry Herr Fischer, das muß auf einem anderen Planeten gewesen sein, aber nicht in Ihrem Umfeld! Deutschlands Arbeitnehmer sind auf strammen Kurs in die Pleite und niemand in der Ampel, also auch der SPD "regelt auch nur "Irgendetwas" für den Normalbürger. Ich warte noch immer auf den gewaltigen milliardenschweren ; damit wird doch nicht etwa eine einmalige steuerpflichtige Zahlung von 300 € gemeint sein?

Die Themen Klima, Klima, Klima oder "Fachkräftegewinnung" zielt (1) auf Entbehrungen für Arbeitnehmer aufgrund der völlig verkorksten linksgrünen Energiepolitik ab, das Zweite auf noch mehr (2) Zuwanderung , die seit 2015 schon nicht funktioniert und dem Asylgesetz wiederspricht, einschliesslich der zahlreichen Sozialfälle. Thema enorme Inflation und Lösungen für Menschen die zur normalen Schicht gehören und kein monatelanges Gelaber(!) Fehlanzeige!

Die NGO`s geben inzwischen den Ton an und geben vor, wo es lang geht und wie- ob im Mitttelmeer bei Schleuserei , bzw. Schlepperei , oder den Energiepreisen, die künstlich hochgehalten werden, um die "Klimaziele" und die grüne Politik mit Hilfe der SPD (war mal Volks-und Arbeiterpartei) durchzusetzen und die Menschen selbst im Winter aufs Lastenfahrad zu zwingen, da die Benzinpreise hoch sind und das Benzin mit 1€ pro Liter an Steuern belastet wird.

Sie alle, BTR, Gewerkschaften und Parteien sehen zu, und tragen dazu bei, das Deutschland abgewirtschaftet und deindustrialisiert wird.

Helmut Schmidt würde sich im Grabe umdrehen!

Daniela Albrecht

schrieb am 22.11.2022 um 20.16 Uhr:
Nachtrag wegen Fehlen des Begriffes DOPPELWUMMS", also naochmal:

"Sorry Herr Fischer, das muß auf einem anderen Planeten gewesen sein, aber nicht in Ihrem Umfeld! Deutschlands Arbeitnehmer sind auf strammen Kurs in die Pleite und niemand in der Ampel, also auch der SPD "regelt auch nur "Irgendetwas" für den Normalbürger. Ich warte noch immer auf den gewaltigen milliardenschweren DOPPELWUMMS ; damit wird doch nicht etwa eine einmalige steuerpflichtige Zahlung von 300 € gemeint sein?