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Kirchenkreissynode berät über Haushalt 2023

Ostholstein: Die 66 Synodalen des Kirchenkreises Ostholstein beraten am kommenden Freitag, 25. November online über den Haushalt für das kommende Haushaltsjahr. Demnach steigen die für 2023 prognostizierten Einnahmen aus der Kirchensteuer gegenüber dem Vorjahr um knapp 1,8 Millionen Euro auf fast 15,4 Millionen Euro.

Als Verteilmasse für die Aufgaben des Kirchenkreises und der Kirchengemeinden wird mit insgesamt etwas mehr als 9,4 Millionen Euro kalkuliert, was einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Für den 60-Prozent-Anteil der Kirchengemeinden bedeutet das demnach, dass 5,66 Millionen Euro an die Kirchengemeinden ausgeschüttet werden. Dem Kirchenkreis bleiben 3,77 Millionen Euro für seine Aufgaben.

"Die defensive Kalkulation bei den Ausgaben hat sich für das abgelaufene Haushaltsjahr bewährt und muss angesichts steigender Energiekosten und zu erwartender Rückgänge bei den Mitgliedszahlen weiter fortgesetzt werden", so Verwaltungsleiter Dr. Matthias Hoffmann, der den Haushaltsplan für 2023 einbringen wird. Er zeigte sich im Vorfeld erleichtert, dass die coronabedingten Ausfälle bei den Einnahmen in den vergangenen Jahren, "uns nicht in dem Maße getroffen haben, wie es durchaus realistisch gewesen wäre", so Hoffmann.

Im Zuge der strukturellen Anpassung der Kirchengemeinden an die mittelfristig zu erwartenden Rückgänge bei der Zahl der zur Verfügung stehenden Pastorinnen und Pastoren sowie der schon allein aus Gründen der Bevölkerungsentwicklung zu erwartenden schrumpfenden Zahl an Kirchenmitgliedern, werden jetzt in den Regionen des Kirchenkreises die formalen Entscheidungen dazu getroffen.

Beraten werden deshalb auch zwei Beschlussvorlagen, die die Bildung eines Pfarrsprengels für die Kirchengemeinden von Hansühn und Hohenstein, Lensahn und Schönwalde in der Region am Bungsberg vorsehen sowie die Bildung eines Pfarrsprengels für die Gemeinden von Cismar, Grube und Grömitz in der Region Ostsee Klosterland. Pfarrsprengel erlauben den Pastorinnen und Pastoren vor Ort eine engere Zusammenarbeit bei größtmöglicher Wahrung gemeindlicher Autonomie.

Auch im Norden hatten viele Kirchengemeinden mit coronabedingten Ausfällen bei den Einnahmen in den vergangenen Jahren zu kämpfen. Symbolbild.

Auch im Norden hatten viele Kirchengemeinden mit coronabedingten Ausfällen bei den Einnahmen in den vergangenen Jahren zu kämpfen. Symbolbild.


Text-Nummer: 155182   Autor: KK OH/Red.   vom 23.11.2022 um 09.36 Uhr

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