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FDP: Mit Bürgergeld zu einem besseren Arbeitsmarkt

Lübeck: Die Lübecker FDP begrüßt die Entscheidung zur Einführung eines Bürgergeldes. Hierzu erklären der Kreisvorsitzende Daniel Kerlin und der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen und Mitglied im Kreisvorstand der FDP Yannick Bethmann: "Durch das Bürgergeld werden Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft stärker anerkannt.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass der Grundsatz "Fördern und Fordern" erhalten bleibt, indem bei fehlender Mitwirkung Sanktionen verhängt werden können.

Unser Ziel ist es, Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit Chancen zu eröffnen, damit sie eine Perspektive bekommen, den Transferleistungsbezug hinter sich zu lassen. Im Gegensatz zu unseren Nachbarländern Dänemark und Schweden gelingt uns dies im bisherigen System zu wenig. Fehlende Qualifikationen wie ein Schulabschluss oder eine berufliche Ausbildung gehen häufig mit einer lebenslangen Abhängigkeit von Sozialleistungsbezug einher. Dies können wir uns in Zeiten des Fachkräftemangels nicht weiter leisten und müssen alle Potenziale nutzen.

Wir bekommen jetzt zudem mehr Leistungsgerechtigkeit, so dass Schülerinnen und Schüler aus bedürftigen Familien selbstverdientes Geld aus einem Minijob künftig behalten dürfen. Auch eine Ausbildung lohnt sich jetzt finanziell deutlich mehr. Heute darf man vom Ausbildungsgehalt nur 200 Euro behalten. Im Bürgergeld werden es über 600 Euro sein. Anstrengung lohnt sich also.

Der Fokus steht jetzt viel stärker auf Qualifizierung. Es wird gefördert, dass Arbeitssuchende nachhaltig für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden und fehlende Qualifikationen nachholen können, damit so eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt möglich wird. Bisher war stets eine schnelle Arbeitsaufnahme wichtig, die oft nach kurzer Zeit wieder in die Arbeitslosigkeit führte.

Auch die beschlossenen Verbesserungen beim Schonvermögen begrüßen wir. Dieses Thema betrifft besonders häufig Selbstständige, wenn sie durch Schicksalsschläge in die Grundsicherung fallen und künftig nicht mehr als erstes ihre Altersvorsorge aufbrauchen müssen. Auch bei der Grundsicherung muss Eigenverantwortung belohnt und nicht bestraft werden"

Daniel Kerlin (rechts) und Yannick Bethmann begrüßen die Entscheidung zur Einführung eines Bürgergeldes. Foto: FDP

Daniel Kerlin (rechts) und Yannick Bethmann begrüßen die Entscheidung zur Einführung eines Bürgergeldes. Foto: FDP


Text-Nummer: 155224   Autor: FDP/red.   vom 24.11.2022 um 13.43 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Jan H

schrieb am 24.11.2022 um 17.27 Uhr:
Das Arbeitsamt hilft nicht wirklich jemand in Arbeit zu bekommen sondern die sagen einfach Bewerben sie sich dort bewerben sie sich überall das weiß Man auch selbst
Arbeitsamt ist in meine errachtens nur noch Verwaltung und Bitte die leute in irgendwelchen ABM Maßnahmen rein schicken das können sie gut


lg Jan H

T.C.

schrieb am 25.11.2022 um 12.21 Uhr:
@ Kerlin und Bethmann
Schweden und Dänemark als vorbildliche "Vorbilder" anzuführen war einmal.
Heute stöhnt Schweden unter der Last krimineller ausländischer Clans und sich einer täglich steigernden Kleinkriminalität (vielleicht sind die Gründe doch in der Blauäugigkeit politischer Naivität mit übersteigerten sozialen Anteil i.p. Zuwanderung zu suchen).
In Schweden gibt`s AGL für 3 Monate (Jobsuche ist angezeigt), haste keine Arbeit gefunden, dann geht`s meistens wieder heim zu Muttern. Also, auch jeder Migrant MUSS seine Arbeitswilligkeit dem Ämtern nachweisen. Wenn das nicht geschieht, dann geht`s extrem runter mit den Sozialleitungen oder eben Back to Mama. Und eben da ist die Begründung für den hohen Anteil der Kriminalität zu finden.
Dänemark z.B. fährt jetzt einen "Knallhart-Kurs" für Migranten und Einwanderern. Das bedeutet: Job suchen. Wer keine 37 Stunden arbeitet, der soll dementsprechend keine Unterstützung mehr bekommen. Der muss dann für eine geringste Summe/Sozialleistung Parks etc. reinigen. Die dänische MP Frederiksen verteidigt diesen Knallhart-Kurs mit den Worten: Wir müssen die Menschen müssen aus ihren Häusern rausbekommen.
Sehen Sie jetzt, warum alles in das Land wo "Milch und Honig" fließen wollen ?
Und wissen Sie auch wer das alles bezahlt ? DAS SIND WIR, WIR DIE DEUTSCHEN STEUERZAHLER !!

Thomas

schrieb am 25.11.2022 um 13.18 Uhr:
Ich bin immer wieder erstaunt.

Selbstständige müssen aufgrund dieses Schicksalsschlags aufgefangen werden.

Für diejenigen die ihnen das zu schonende Vermögen erwirtschaftet haben ist es das natürlich ein Schicksalsschlag. Für die gilt fördern und fordern.

Die Zahlen wie dieses fördern aussieht interessiert mich. Also in absoluten Zahlen. Förderung aufgrund des ermittelten Bedarfs und den Fähigkeiten im Vergleich zu geschlossenen Arbeitsveträgen in diesen weitergebildeten Bereichen.

Dann weisen sie bitte noch aus, wieviel Prozent davon in der Leiharbeit landen und wieviel eine Arbeit haben die über der Armutsgrenz liegen.

Denn bei dem Gejammer bzgl. des Fachkräftemangels dürfte es doch nicht mehr eine einzig Leiharbeitsfirma geben. Mal abgesehen von sich ständig in Leiharbeit befinden Kräften.