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Tarife für die Priwall-Fähren steigen zum 1. Januar

Lübeck - Travemünde: Der Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck GmbH hat zum 1. Januar 2023 aufgrund deutlich gestiegener Betriebskosten eine Erhöhung der Fährtarife beschlossen. Der Tarif ist gültig bis zum 31. Dezember 2023.

"Im Wesentlichen führen die aufgrund des Ukrainekrieges stark angezogenen Energiekosten zu der Notwendigkeit, die Fährtarife anzupassen", so der Stadtverkehr Lübeck.

Eine Einzelfahrkarte für einen Pkw bis einschließlich 3,5 Tonnen ohne Personen kostet dann 4,60 Euro statt 4,30 Euro. Die entsprechende Jahreskarte kostet zukünftig 822 Euro statt wie bisher 761 Euro.

Ebenfalls angepasst wurde die Einzelfahrkarte für erwachsene Personen. Diese kostet ab dem 1. Januar 1,70 Euro. Kinder zahlen für die Einzelfahrkarte 1,10 Euro. Die Fahrradkarte erhöht sich von 1 Euro ebenfalls auf 1,10 Euro.

Mit den kontinuierlich steigenden Zulassungszahlen von Fahrzeugen mit E-Kennzeichen konnte beim Stadtverkehr eine Zunahme der Inanspruchnahme des E-Rabattes festgestellt werden. Der Rabatt zur Unterstützung der E-Mobilität führt daher zu steigenden Umsatzverlusten bei den Pkw-Tarifen und kann vom Stadtverkehr nicht dauerhaft gewährt werden. Die seit dem 1. April 2017 bestehende Rabattierung für E-Fahrzeuge entfällt daher mit der Tarifanpassung.

Eine vollständige Liste aller Änderungen gibt es unter www.sv-lübeck.de.

Die Tarife für die Priwall-Fähren steigen am 1. Januar um rund zehn Prozent. Foto: Karl Erhard Vögele

Die Tarife für die Priwall-Fähren steigen am 1. Januar um rund zehn Prozent. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 155233   Autor: Stadtverkehr/red.   vom 24.11.2022 um 16.23 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Klugscheißer

schrieb am 24.11.2022 um 18.47 Uhr:
Ich bin im Sommer mit dieser Fähre Gefahren!
Dort wurde mir eine Gebühr meines Fahrzeugs und eine Gebühr für mich Abgezogen.
Ich Frage mich nun wie es denn in Zukunft weiter geht. Sollte ich weiterhin Doppelt Bezahlen dann Stelle ich mein KFZ in Zukunft auf die Fähre und der Stadtverkehr muss dann auf der anderen solange Warten bis ich mein KFZ abhole.

Umwegfreak

schrieb am 24.11.2022 um 18.47 Uhr:
Die Preise sind utopisch! Das da überhaupt noch jemand mit dem PKW übersetzt...

Dieter

schrieb am 24.11.2022 um 19.04 Uhr:
Das wurde auch Zeit das die E Autos auch den vollen Preis bezahlen. Man muss sich fragen mit welcher Begründung die nur den halben Preis bezahlen mussten. Diese Autos sind teilweise riesig groß, und wer so ein teures Auto fährt der kann auch den vollen Preis bezahlen. Aber in Lübeck scheint E Autos scheinbar eine große Lobby. Denn das aufladen und Parken war ja auch kostenlos. Denn es ist eine Frechheit von der Stadt das der normale Autofahrer und Radfahrer und Fußgänger für die Defizierte der Fähre aufkommen muss.

Hans Dampf

schrieb am 24.11.2022 um 20.10 Uhr:
Für das selbe Geld kann man auch mit der Fähre Travemünde, Malmö fahren

Travemünder

schrieb am 25.11.2022 um 06.43 Uhr:
Wenn der Service stimmen würde, könnte ich die Preiserhöhung ggf. noch akzeptieren. Das tut er aber nicht. Die Zeit, die meine Frau und ich schon mit Wartezeit an der Fähre verbracht haben ist unvorstellbar. Ich meine nicht die Wartezeit bei extremen Witterungsverhältnissen oder Passage von vorfahrtberechtigtem Schiffsverkehr. Beispielhaft möchte ich hier nur nennen, dass während der Stoßzeit im nachmittäglichen und abendlichen Berufsverkehr häufig nur ein Fährschiff im Einsatz ist. Seit Jahren bemängel ich Missstände gegenüber den Fähren des Stadtverkehr. Lapidare Antwort auf jede Anfrage; Personalknappheit und Krankheitsausfälle.
Zukünftig werde ich mir entsprechende Anfragen schenken und den Ärger in mich hineinfressen.

T.C.

schrieb am 25.11.2022 um 11.14 Uhr:
Sprichwort: Ohne Wettbewerb würden wir heute noch auf den Bäumen sitzen.
Drum haben die Benutzer der Priwall-Fähren schon seit Jahren die A-Karte.

Peter Poppe

schrieb am 25.11.2022 um 15.47 Uhr:
Ich hab es noch nie verstanden, dass man innerhalb einer Stadt, eines Ortsteils Fahrgeld für die Benutzung einer Fähre zahlen muss, wenn die Alternative ein ca. 35 km (geschätzt) Umweg über ein anderes Bundesland ist.

Dissident

schrieb am 25.11.2022 um 16.34 Uhr:
Überall wird versucht die gleiche Falschbegründung zu propagieren. Nicht wegen der Folgen des Ukraine-Krieges - sondern wegen der durch die Regierung selbstverschuldeten falschen politischen Entscheidungen: dem unsinnigen Doppel-Ausstieg aus Kernkraft- und Kohleenergie, der noch unsinnigeren CO²-Bepreisung sind die Energiepreise gestiegen. Und schlussendlich auch wegen der Folgen einer fehlgeleiteten Sanktionspolitik gegenüber Russland, die nicht Russland, sondern die heimischen Bürger und Produzenten trifft und schädigt.

Musikfreund aus Lübeck

schrieb am 25.11.2022 um 21.08 Uhr:
Die Fähren über den Nordostseekanal sind kostenlos...... warum nicht auch die Priwallfähre.......