Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

DRK Lübeck diskutierte Menschenrechte in Katar

Lübeck: „Man darf da gar nicht seine Meinung sagen“, „Es sind so viele Gastarbeiter beim Bau der Stadien gestorben“, es gab viele Fragen und Anregungen der Schüler der Thomas-Mann-Schule. Die knapp 20 Zehntklässler diskutieren beim DRK Lübeck über Menschenrechte mit Stefan Schmidt, ehrenamtlicher Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein.

Stefan Schmidt sagte: „Egal welches Medium, glaubt nicht alles, was Euch da gesagt wird. Bildet Euch eine eigenen Meinung – auch zum Thema Menschenrechte!“ Vorher hatte Schmidt gegenüber NDR1 Welle Nord schon seine ablehnende Haltung zur Fußball WM kundgetan: „Ich würde gar keine WM-Spiele gucken!“ Sein Besuch in der DRK-Geschäftsstelle in Lübeck und sein Vortrag sorgten durch seine Geschichten auch für die Sensibilisierung des Themas „Flüchtlinge“ und Menschenrechte. Der frühere Kapitän des Rettungsschiffs „Cap Anamur“ kam mit den Schülern der Thomas-Mann-Schule über Flüchtlinge und Menschenrechte ins Gespräch. Im WM-Gastgeberland Katar, aber auch in vielen anderen Ländern stehe es damit nicht zum Besten. Sogar in Deutschland gebe es noch Grauzonen im Umgang mit Flüchtlingen.

Viele Schüler hatten Fragen und brachten sich aktiv in die Diskussion ein – da brachte dann auch die Leiterin des Bereichs „Gemeinschaftsunterkünfte und Flüchtlingsfragen“ Annika Keup mehr Licht in Dunkle und beleuchtete die Aspekte: „Wir können nicht die ganze Welt verändern, aber wir können die Welt einzelner Menschen verändern“, sagte die Abteilungsleiterin des DRK Lübeck, die auch die Stadtgebietsleitung für die Betreibung der Flüchtlingsunterkünfte hat. Als Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung setze man sich für den Schutz und die Rechte von Menschen ein – überall und ohne Unterschied. „Die Schüler erleben in ihrem normalen Alltag ja kaum Menschenrechtsverletzungen – außer im Fernsehen – und die WM in Katar sorgt jetzt nochmal für einen besonderen Blick auf das Thema“, unterstrich der Geschäftsführer des DRK Lübeck Stefan Krause bei einem Interview mit NDR1 Welle Nord. Deshalb freue es ihn, dass seine Expertin für Menschenrechte Annika Keup vor dem 3. WM-Spiel der Deutschen Mannschaft einen Vortrag zum Thema „Menschenrechte“ hält. Es sind aber nicht nur Schulklassen beim DRK willkommen, sondern auch andere interessierte interne und externe Zuhörer. Es soll auch das Bewusstsein für diese komplexe Problematik geschärft werden, und zwar am Tag des 2. Fußball-WM-Spiels Deutschland gegen Spanien: am 1. Dezember 2022 um 10 Uhr in der Geschäftsstelle des DRK Lübeck in der Schwartauer Allee 92.

Stefan Schmidt diskutierte mit Schülern über die Menschenrechte. Foto: DRK

Stefan Schmidt diskutierte mit Schülern über die Menschenrechte. Foto: DRK


Text-Nummer: 155234   Autor: DRK/red.   vom 24.11.2022 um 16.47 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.