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Schöne Aussichten für den Priwall

Lübeck - Travemünde: Archiv - 28.11.2022, 12.00 Uhr: Die „Beach-Bay“ auf dem Priwall ist längst fertig, gegenüber an der neuen Travepromenade wird noch an größeren Gastronomieeinheiten gebaut. Fehlt nur noch die Wegstrecke entlang des „Kohlenhofes“ auf der Travemünder Halbinsel, um die Vision von Priwall-Investor Sven Hollesen Wirklichkeit werden zu lassen: Einen attraktiven Rundlauf auf beiden Seiten der Trave, verbunden durch Autofähre und Fußgängerfähre. Die Verwaltung hat jetzt einen ersten Konzeptentwurf zur Neugestaltung vorgestellt.

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Lückenschluss im Promenadenrundlauf: Neue Sitzbänke und Sitztreppen am Wasser sollen Spaziergänger bald zum Verweilen einladen.

Konkret geht es um drei recht unterschiedliche Bereiche, die als „Lückenschluss des Rundweges zwischen den beiden Fähren“ zwar konsumfrei, aber deutlich attraktiver als jetzt gestaltet werden sollen: Den Platz vor der Priwallfähre, die etwa sechs Meter breite „Kohlenhof-Promenade“ entlang der Trave sowie die Kohlenhofspitze mit der attraktiven Aussicht auf die Travemündung.

Der Platz vor der Fähre
Fährt man die Mecklenburger Landstraße entlang in Richtung Travemünde, kommt der Autofahrer zum Vorplatz der Priwallfähren. Zwei Anleger gibt es dort. Außerdem nutzen Busse die Fläche zum Wenden, es gibt einige Parkplätze, Fahrradständer und nicht zuletzt kreuzen Fußgänger den Platz. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Asphaltfläche mit Markierungen. Die Verwaltung will daraus „einen lebenswerten Stadtplatz in prominenter Lage“ schaffen. Ein Vorschlag sieht vor, dass dafür die Parkplätze im nördlichen Bereich Platz machen für die Fußgänger. Die Bushaltestelle soll so umgesetzt werden, dass Fahrgäste sicher zu den Fähren kommen, ohne quer über den Fährvorplatz zu laufen. Durch unterschiedliche Oberflächengestaltung sollen Fahrzeuge und Fußgänger voneinander getrennt werden. Der Platz soll sogar Straßenbäume erhalten, wird also ganz anders wirken als heute.

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"Die Verkehre sind unzureichend getrennt" beschreibt die Verwaltung die Situation auf dem Platz vor der Fähre. Das soll sich ändern.

Die Kohlenhof-Promenade
Der Weg entlang der Trave von der Autofähre in Richtung Beach-Bay ist der letzte noch nicht sanierte Promenadenabschnitt im Seebad Travemünde. Ältere Holzbänke und zwei Skulpturen des Kunstvereins sind alles, was Spaziergänger dort erwartet. Das will die Verwaltung mit einer „Multifunktionsfläche“ ändern, die mit „unterschiedlichsten Sport- und Spielmöglichkeiten“ für Abwechslung sorgt. Natürlich im Einklang mit der nachbarschaftlichen Wohnbebauung. Zusätzlich sollen Sträucher und Bäume als Sichtschutz für die Anwohner dienen. Zur Wasserseite hin sind „Sitzstufenanlagen und Liegelandschaften“ angedacht, ergänzt durch „Sitzpodeste“ und Sanitäreinrichtungen.

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Die „Kohlenhof-Promenade“ bietet einen attraktiven Blick auf die gegenüberliegende Vorderreihe. Hat aber selbst nur wenig an Aufenthaltsqualität zu bieten. Das soll sich ändern.


Kohlenhofspitze mit Aussichtsplattform
Am spektakulärsten dürfte die Neugestaltung der Kohlenhofspitze als Aussichtspunkt ausfallen. Sofern die Pläne entsprechend umgesetzt werden. Eine Variante sieht lediglich Sitzstufen vor. Eine weitere allerdings auch eine „Loop-förmige“ Aussichtsplattform, die man sich wie einen hölzernen, „schwebenden“ Platz oder Weg entlang der Spitze vorstellen kann. Die tolle Aussicht gibt es jetzt schon, zurzeit ist der Platz allerdings so unattraktiv, dass viele Spaziergänger gleich durch den Wald abkürzen. Die neue Aussichtsplattform könnte das ändern.

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Statt von zwei Holzbänken könnten Spaziergänger bald von einer „Loop-förmigen“ Aussichtsplattform aus den Blick aufs Wasser genießen.


Zweiter Bericht im 4. Quartal 2023
Bis der „Lückenschluss“ im Promenadenrundlauf vollzogen ist, wird es allerdings noch etwas dauern. „Im weiteren Planungsprozess werden die möglichen Varianten der Konzeptstudie weiter untersucht und bewertet. Es ist vorgesehen, die Ergebnisse der Planungen in einem zweiten Bericht im 4. Quartal 2023 vorzustellen“, heißt es im Konzept der Stadt.

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Etwas schneller dürfte es nur mit der Ufersicherung gehen, denn „statisch hat die Spundwand ihre Lebensdauer erreicht beziehungsweise überschritten.“

Der Ausblick ist spektakulär, der Platz weniger: Das neue Konzept will auch die Kohlenhofspitze für Spaziergänger deutlich attraktiver machen. Fotos: Helge Normann

Der Ausblick ist spektakulär, der Platz weniger: Das neue Konzept will auch die Kohlenhofspitze für Spaziergänger deutlich attraktiver machen. Fotos: Helge Normann


Text-Nummer: 155285   Autor: Helge Normann   vom 28.11.2022 um 12.00 Uhr

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