Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Projekt zu Elterntaxis geht in die nächste Runde

Schleswig-Holstein: Archiv - 30.11.2022, 11.42 Uhr: Wo sind Schulwege mangelhaft? Und wo besteht sogar akute Gefahr für Kinder? Um Fragen wie diese geht es in der jetzt startenden zweiten Phase des Projekts zum Mobilitätsmanagement an Schulen und Kitas. 20 Grundschulen, 10 weiterführende Schulen und 10 Kitas können insgesamt mitmachen. Es geht nicht nur um Elterntaxis, aber der Begriff ist so schön einprägsam. Korrekt heißt das gemeinsame Projekt der Metropolregion Hamburg unter der Leitung des Kreises Pinneberg "Schulisches Mobilitätsmanagement".

Ziel ist, die selbstständige und sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Im Fokus stehen dabei die Wege von und zu Kitas und Schulen – und damit selbstverständlich auch die Elterntaxis. Dass das Elterntaxi mit weitem Abstand das drängendste Problem vor Schulen und Kindertagesstätten ist, war eines der Ergebnisse aus Phase eins. 150 Kitas, Grund- und weiterführende Schulen im Raum des Nachbarschaftsforums Südholstein/Hamburg waren befragt worden. Das Nachbarschaftsforum umfasst die Hamburger Bezirke Altona und Eimsbüttel sowie die Kommunen Halstenbek, Rellingen, Pinneberg, Quickborn, Hasloh, Bönningstedt, Ellerbek, Schenefeld und Wedel.

Jetzt geht es tiefer in die Details. 20 Kitas und Schulen aus dem Kreis Pinneberg sind dabei, wenn es um das Mobilitätsverhalten der Kinder und Jugendlichen sowie die Risiken auf dem Schulweg geht. Während in der ersten Projektphase die Leitungen der Bildungseinrichtungen Antworten gegeben hatten, kommen nun die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler mit ihren Einschätzungen zu Wort.

In der dritten Projektstufe werden auf Basis der Ergebnisse dann Maßnahmen ausgearbeitet, die zunächst exemplarisch in bis zu zehn Einrichtungen umgesetzt werden. Später erfolgt die Implementierung in weiteren Einrichtungen. Die Befragungsdaten sind also von erheblicher Bedeutung für den Projekterfolg. Schulen und Kindertagesstätten, die bislang nicht auf der Liste stehen, dennoch aber Interesse an der Aufnahme in die zweite Befragungsrunde haben, dürfen sich gern melden beim Projektleiter Hartmut Teichmann vom Kreis Pinneberg: h.teichmann@kreis-pinneberg.de

Das Projekt Mobilitätsmanagement für Schulen und Kitas ist Teil des größer angelegten Leitprojekts "Mobilitätsmanagement" zum Thema Mobilität und Verkehrswende in der Metropolregion Hamburg. In dem Projekt sollen die Ursachen für die bestehenden Sicherheitsrisiken rund um Schulen und Kitas gezielt untersucht werden, um maßgeschneiderte Lösungsansätze zu entwickeln und exemplarisch umzusetzen. Das heißt: Nach einer Überprüfung können die Maßnahmen dann in Kommunen mit vergleichbaren Problemlagen übernommen werden. Im Kern wird es dabei um Mobilitätsbildung, um Öffentlichkeitsarbeit, um straßenverkehrsrechtliche Anordnungen, die ÖPNV-Organisation sowie die Planung der Infrastruktur gehen.

All dies wird zum Abschluss in einem Praxisleitfaden zusammengefasst. Das gesamte Projekt dauert noch bis ins Jahr 2024 hinein.

Weitere Informationen rund um das Projekt: www.metropolregion.hamburg.de/

Das Projekt ist Teil des größer angelegten Leitprojekts

Das Projekt ist Teil des größer angelegten Leitprojekts "Mobilitätsmanagement" zum Thema Mobilität und Verkehrswende in der Metropolregion Hamburg. Symbolbild.


Text-Nummer: 155343   Autor: Metropolregion/Red.   vom 30.11.2022 um 11.42 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.