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Zweiter Warntag: Viele Warnungen kamen an

Lübeck: Archiv - 08.12.2022, 12.42 Uhr: Stadtbrandmeister Sven Klempau, Lübeckers Feuerwehr-Chef Thomas Köster und Innensenator Ludger Hinsen schauten am Donnerstag um 11 Uhr auf ihre Handys. Zum zweiten bundesweiten Warntag wurden erstmals Benachrichtigungen auf das Handy getestet. Die meisten bekamen eine Nachricht, nur beim Innensenator blieb das Handy stumm.

Vor zwei Jahren war der Warntag gescheitert. Mit viel Verspätung kamen die Nachrichten auf den Warn-Apps an, die ohnehin nur wenige Leute installiert haben. Deshalb gibt es jetzt "Cell Broadcast". Dabei erhalten alle Handys in einer Funkzelle mit einer Nachricht. Das System hat sich in anderen Ländern bewährt, ist aber noch nicht auf allen Telefonen verfügbar. Auf dem iPhone funktioniert es ab dem Modell 6s, falls die aktuelle Version des Betriebssystems installiert ist, bei Android ab der Version 11.

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Um alle Lübecker zu erreichen, setzt die Feuerwehr auf mobile Sirenen, die auf Fahrzeugen installiert werden. 30 Stück sollen im ersten Quartal 2023 ausgeschrieben werden. Eine Förderung des Landes gibt es nicht, da nur fest installierte Sirenen die Kriterien erfüllen.

Die Warnungen werden nicht nur bei bundesweiten Katastrophen verschickt. Auch bei Großbränden könnten die Menschen in der Umgebung mit "Cell Broadcast" aufgefordert werden, Fenster und Türen zu schließen.

Probleme dürfte es bei großflächigen Stromausfällen geben. Der letzte große Stromausfall in Lübeck hat gezeigt, dass Festnetz und Handynetze sofort abschalten. Wer dann Hilfe braucht, kann sich an Polizeistationen und die Feuerwachen von Berufs- und Freiwilligen Wehren wenden. Dort steht ein mit Notstrom versorgtes Funknetz zur Verfügung. Innensenator Hinsen rät deshalb, sich rechtzeitig zu informieren, wo sich die nächste Freiwillige Feuerwehr befindet.

Der Innensenator und die Feuerwehr raten dazu, sich Notvorräte anzulegen. Hinweise dazu gibt es unter www.bbk.bund.de

Stadtbrandmeister Sven Klempau, der Leiter der Berufsfeuerwehr Thomas Köster und Innensenator Ludger Hinsen raten zur Vorsorge für Notfälle. Fotos: JW

Stadtbrandmeister Sven Klempau, der Leiter der Berufsfeuerwehr Thomas Köster und Innensenator Ludger Hinsen raten zur Vorsorge für Notfälle. Fotos: JW


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Text-Nummer: 155520   Autor: JW   vom 08.12.2022 um 12.42 Uhr

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