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Gurtpflicht und Handyverbot: 15 Verstöße in zwei Stunden

Lübeck - St. Gertrud: Regelmäßig finden in der Marlistraße in Höhe des Drägerparks Polizei-Kontrollen statt. Trotzdem ist die Beanstandungsquote immer noch sehr hoch. Am Donnerstag waren wieder sieben Beamte des Bezirksdienstes und des 3. Polizei-Reviers im Einsatz für die Verkehrssicherheit.

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Die Beamten bauten ihre Kontrollstelle wieder vor dem Drägerpark auf. Zwei Beamte gingen einige Meter vor dem Kontrollpunkt in Stellung und beobachten die Autofahrer. Wenn klar erkennbar war, dass kein Sicherheitsgurt angelegt war oder der Fahrer das Handy benutzte, musste angehalten werden.

Von 11.30 bis 13.30 Uhr wurde der Verkehr in Richtung Marli kontrolliert. Das Ergebnis: Acht Autofahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Sie müssen jeweils 30 Euro zahlen. Sieben Autofahrer waren während der Fahrt mit "elektronischen Geräten" beschäftigt. Auf sie kommt ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg zu. Das ist deutlich teurer als eine Freisprecheinrichtung. Inzwischen gilt die Ablenkung durch Handys auch als eine der Hauptunfallursachen.

Einen Autofahrer beeindruckte auch die deutlich sichtbare Kontrollstelle nicht. Er fuhr bei Rotlicht über die Ampel. Da erst seit weniger als eine Sekunde Rot angezeigt wurde, muss er nur 90 Euro zahlen. Dazu kommt ein Punkt im Verkehrszentralregister.

Bei drei Fahrzeugen wurden kleinere technische Mängel festgestellt und entsprechende Berichte gefertigt.

"Die Kontrollen werden fortgesetzt", kündigt Polizeisprecherin Claudia Struck an.

Trotz des hohen Bußgeldes sind viele Autofahrer immer noch durch die Nutzung elektronischer Geräte abgelenkt. Fotos: STE

Trotz des hohen Bußgeldes sind viele Autofahrer immer noch durch die Nutzung elektronischer Geräte abgelenkt. Fotos: STE


Text-Nummer: 155963   Autor: VG   vom 05.01.2023 um 17.02 Uhr

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