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Fridays for Future Lübeck fährt zur Großdemo nach Lützerath

Lübeck: Am Samstag den 14.01. ruft Fridays for Future Deutschland gemeinsam mit anderen Klimagerechtigkeitsorganisationen zur Großdemo in Lützerath auf. Unter dem Motto #LütziBleibt fordern die Aktivisten den Erhalt des Dorfes, das im Rheinischen Braunkohlerevier liegt und von RWE abgebaggert werden soll.

„Lützerath ist mehr als ein Symbol für die Klimabewegung. Wenn die Kohle unter dem Dorf verbrannt wir, dann werden über 200 Millionen Tonnen CO2 emittiert und Deutschland kann praktisch keinen gerechten Beitrag mehr zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze leisten. Wir haben 2023, eine Studie des DIW zeigt, dass wir die Kohle für die Versorgungssicherheit nicht benötigen und trotzdem werden in Lützerath die Konzerninteressen von RWE über Menschenleben und Lebensgrundlagen gestellt. Das nehmen wir so nicht hin!“, sagt Katharina Esse von Fridays for Future Lübeck.

„Hier zeigt sich, dass die Politik immer noch nicht bereit ist, in der Realität der Klimakrise Verantwortung zu übernehmen. Jede Tonne CO2 macht unsere Zukunft unsicherer und weniger lebenswert und stellt gleichzeitig Menschen im globalen Süden schon heute vor existentielle Probleme. Die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze ist nicht optional, sondern politische Notwendigkeit. Das bedeutet, dass die Kohle unter Lützerath im Boden bleiben muss.“, so Katharina Kewitz von Fridays for Future Lübeck.

Am 14.01. werden aus Lübeck über 60 Menschen gemeinsam zur angemeldeten Demonstration nach Lützerath fahren, von überall in Deutschland gibt es weitere Anreisen. Das zeige, dass eine große Anzahl Menschen verstanden hat, dass es in Lützerath um nicht weniger als den Erhalt von Lebensgrundlagen und Menschenleben geht.

Am 14.01. werden aus Lübeck über 60 Menschen gemeinsam zur angemeldeten Demonstration nach Lützerath fahren. Foto: FFF/Archiv

Am 14.01. werden aus Lübeck über 60 Menschen gemeinsam zur angemeldeten Demonstration nach Lützerath fahren. Foto: FFF/Archiv


Text-Nummer: 156092   Autor: Katharina Kewitz/red.   vom 13.01.2023 um 16.10 Uhr

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