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Geburtshilfe: SPD bekräftigt Forderung nach landesweitem Plan

Lübeck: Das Marien-Krankenhaus in der Lübecker Innenstadt wird vom UKSH übernommen (wir berichteten). Die SPD-Landtagsfraktion erneuert deshalb ihre Forderung nach einem landesweiten Programm für die Geburtshilfe. Die Fraktion bedauert, dass die Entscheidung ohne Einbindung der Stadt erfolgt ist.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Birte Pauls sowie die für Lübeck zuständige örtliche Abgeordnete Sophia Schiebe erklären gemeinsam:

(")Es ist schade, dass sich der aktuelle Betreiber des Marien-Krankenhauses zurückziehen will. Dort erblicken jährlich 1.400 Babys das Licht der Welt. Deshalb ist es grundsätzlich begrüßenswert, wenn das UKSH jetzt Verantwortung übernehmen will.

Wir müssen in der aktuellen Situation alles Notwendige dafür tun, kein Loch in der Versorgung zu riskieren. Dafür braucht es vonseiten des Landes jetzt maximale Transparenz und eine umfassende Kommunikation. Alle Beteiligten müssen an einen Tisch! Dazu gehört natürlich auch die Stadt selbst, die in die weiteren Entscheidungen unbedingt mit eingebunden werden muss! Es ist mehr als schräg, wenn gerade bei so einem hoch emotionalen Thema über die Köpfe der Stadt hinweg entschieden wird. Die Expertise von vor Ort und von den direkt Betroffenen muss auf jeden Fall wichtigen Einfluss in alle weiteren Entscheidungen nehmen! Wichtig für uns als SPD ist selbstverständlich auch, dass das auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt.

Vor allem Frauen haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie es jetzt weitergeht. Eine Geburt ist eine der wenigen Themen, weshalb man gerne in ein Krankenhaus geht. Viele sind im Marien-Krankenhaus geboren, weshalb der Ort für sie positiv besetzt ist.

Die ganze Situation unterstreicht einmal mehr unsere Forderung nach einem konkreten Plan für die schleswig-holsteinische Geburtshilfe. Es darf nicht mehr so weitergehen, dass Schwarz-Grün den Entwicklungen immer nur hinterherläuft.

Wir begrüßen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zur Finanzierung der Geburtshilfe und Pädiatrie und fordern das gleiche Engagement auch von der Landesregierung!(")

Die Zukunft des Marien-Krankenhauses wird auch im Landtag diskutiert.

Die Zukunft des Marien-Krankenhauses wird auch im Landtag diskutiert.


Text-Nummer: 156145   Autor: SPD/red.   vom 16.01.2023 um 18.05 Uhr

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