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400 Lübecker bei Mahnwache für Marien-Krankenhaus

Lübeck: Kurzfristig hatte die SPD für Dienstagabend eine Mahnwache mit zu 100 Personen vor dem Marien-Krankenhaus angemeldet. Der Zulauf war größer als erwartet. Rund 400 Lübecker forderten, dass das Krankenhaus am Standort in der Innenstadt bleibt.

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Bürgermeister Jan Lindenau, der im Marien-Krankenhaus geboren wurde, forderte klar den Erhalt des Standortes. Seine besondere Kritik richtete sich an das UKSH und die Landesregierung. Bisher gibt es keine offiziellen Stellungnahmen. Die sollen erst am Donnerstag nach der Mitarbeiterversammlung veröffentlicht werden. Die Entscheidung hätte vorgestellt und diskutiert werden müssen. Lindenau erinnerte daran, dass zum Beispiel das Ärztehaus in der Mühlenstraße wichtig für die Belebung der Straße sei. Ein Betreiberwechsel müsse möglich sein, aber ein "Friss oder stirb" dürfe es nicht geben. Zusammen könne man bessere Entscheidungen treffen.

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Dr. Ralf Katzbach, Sprecher der Belegärzte, kann nicht verstehen, dass "innerhalb von sechs Monaten alles abgewickelt werden soll". Die Belegärzte werden am Samstag zu einer Demo aufrufen.

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Der ehemalige Ministerpräsident Björn Engholm, geboren im Marien-Krankenhaus, kam mit seiner Tochter Britt vorbei, die als Familienhebamme tätig ist. Zusammen mit Thomas Misch übten auch sie Kritik.

Im Original-Ton hören Sie Interviews von Harald Denckmann mit SPD-Fraktionschef Peter Petereit, Dr. Ralf Katzbach, Sprecher der Belegärzte, Björn Engholm, Bürgermeister Jan Lindenau, Thomas Misch von den Freien Wählern und Sandra Odendahl, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Zu der Mahnwache kamen deutlich mehr Lübecker als erwartet. Fotos, O-Ton: Harald Denckmann

Zu der Mahnwache kamen deutlich mehr Lübecker als erwartet. Fotos, O-Ton: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 156169   Autor: red.   vom 17.01.2023 um 21.36 Uhr

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