Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Marien-Krankenhaus: Was wird aus dem Gebäude?

Lübeck: Der Betrieb des Marien-Krankenhauses zieht im Sommer in Räume der Uni-Klinik um. Das Gebäude an der Parade bleibt im Besitz des Erzbistums Hamburg. Dort kann man sich auch vorstellen, dass Belegärzte die Räume auch weiterhin nutzen.

Der Verwaltungsdirektor des Erzbistums Hamburg Alexander Becker stellte am Donnerstag auf Nachfrage klar, dass es noch keine Pläne für die Nutzung des Gebäudes gibt. Auf keinen Fall könne das Erzbistum weiterhin die Verluste des Betriebes übernehmen. Deshalb habe man mit dem UKSH verhandelt. Erst vor einer Woche wurde deutlich, dass für die Uni-Klinik nur eine Verlagerung auf den Campus Lübeck vertretbar ist.

Bereits am Mittwoch hat das Erzbistum mit Bürgermeister Jan Lindenau unter anderem über die weitere Verwendung des Gebäudes gesprochen. "Selbstverständlich wollen wir mit der Stadt und der Propstei über die weitere Entwicklung sprechen", so Becker. Bürgermeister Jan Lindenau verweist darauf, dass das Gespräch am Donnerstag stattfand. Der Bürgermeister sicherte eine konstruktive Begleitung des Prozesses durch die Hansestadt Lübeck zu. In der Sitzung des Sozialausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 31. Januar 2023 werden das Erzbistum und das UKSH über den Fortgang der Beratungen berichten und den Kommunalpolitikern weitere Details erläutern. "Wir stehen am Anfang eines anstrengenden, möglichst kurzfristigen Prozesses, der in den nächsten Wochen allen Beteiligten viel abverlangen wird. Ich bedanke mich beim UKSH für die Offenheit der direkten Beteiligung aller Betroffenen und beim Erzbistum für die Unterstützung zur Erreichung einer gemeinsamen Lösung. Der Erfolg kann nur gemeinsam mit allen Beteiligten erreicht werden", so Lindenau.

Verwaltungsdirektor Becker hätte auch keine Probleme, die Räume an interessierte Ärzte zu vermieten. Die könnten dann dort weiterhin operieren. Der Betrieb des Krankenhauses müsste dann aber von anderen übernommen werden. Ob Stadt oder Land sich finanziell beteiligen würden, ist unklar.

Im Original-Ton hören Sie Ausschnitte aus der Pressekonferenz am Donnerstag zum Thema.

Die Verwendung des Gebäudes ist noch offen. Es könnte auch weiterhin für Operationen verwendet werden. Foto: JW/Archiv, O-Ton: Harald Denckmann

Die Verwendung des Gebäudes ist noch offen. Es könnte auch weiterhin für Operationen verwendet werden. Foto: JW/Archiv, O-Ton: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 156220   Autor: VG   vom 19.01.2023 um 21.20 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.