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Freie Wähler fordern Land zum Handeln auf

Lübeck: Am Donnerstag haben UK S-H und Ansgar-Gruppe ihre Vorstellungen zur Zukunft des Marien-Krankenhauses geäußert. Teil der Pläne ist die Aufgabe des Standortes in der Innenstadt. Die "Freie Wähler" Kreisvereinigung Lübeck setzt sich für den Erhalt des Standortes ein und formuliert eine klare Erwartungshaltung an die schwarz-grüne Landesregierung.

Thomas Misch, Bürgerschaftsmitglied und Freie Wähler Kreisvorsitzender, erklärt:

(")Das UK S-H ist kein privater Investor. Es handelt sich um die öffentliche Hand. Die Landesregierung kann nicht abtauchen, sondern muss dem UK S-H einen klaren Handlungsauftrag geben. Dieser kann nur lauten: Standorterhalt in der Innenstadt! Eine Verschlechterung der Geburtshilfe-Situation in Lübeck ist nicht zu verantworten.

CDU und Grüne regieren dieses Land. Sie tragen für die Zukunft der medizinischen Versorgung, auch in Lübeck, die Verantwortung. Ministerpräsident Günther hat ‚Kurs halten’ zum Motto seiner Regierung gemacht. Nun muss sich zeigen, wohin der Kurs führt.(")

Die Freie Wähler Kreisvereinigung Lübeck ruft alle Lübeckerinnen und Lübecker auf, am kommenden Samstag um 12 Uhr zur Demo durch die Altstadt zu kommen. Start ist am Marienkrankenhaus, Parade 3.

Die Freien Wähler sehen die Landesregierung in der Verantwortung, den Standort an der Parade zu erhalten.

Die Freien Wähler sehen die Landesregierung in der Verantwortung, den Standort an der Parade zu erhalten.


Text-Nummer: 156221   Autor: FW   vom 20.01.2023 um 08.51 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Paul Drachen

schrieb am 20.01.2023 um 10.26 Uhr:
Wer denkt an die Ärzte die Belegbetten im Krankenhaus haben und ihre Praxen in der Innenstadt in der Nähe des Krankenhauses sind? Es geht nur noch um den Geldbeutel und nicht mehr um die Betroffenen Patienten und somit verändert sich unsere Versorgung weiter zum negativen. Die Landesregierung schiebt die Verantwortung an die Bundesregierung und somit hat schwarz-grün keine Schuld.

Helmut Winter

schrieb am 20.01.2023 um 10.33 Uhr:
Wo lebt Thomas Misch? Das Land bezahlt Lübeck mit vielen, vielen Millionen jedes Jahr bereits eine erstklassige Uniklinik.

Und jetzt soll das Land auch noch ein zweites Krankenhaus in der Innenstadt bezahlen?

Was sagen dazu die Leute in Husum, Flensburg und Tornesch, die keine Spitzenklinik wie das UKSH im Ort haben und wenig von den Millionen des Landes profitieren?

Wenn wir das Marienkrankenhaus unbedingt in der Innenstadt behalten wollen, wäre das wohl eher eine Aufgabe für die Stadt.

Jan Ingwersen

schrieb am 20.01.2023 um 12.52 Uhr:
Die Frage ob das Marienkrankenhaus erhalten bleibt kann auch mit der Frage ob die Kapazität des UKsh ausreicht verbunden werden. Bei den Geburten meiner Kinder war es ganz schön voll im UKsh.