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850 Lübecker demonstrieren für das Marien-Krankenhaus

Lübeck: 500 Leute waren angekündigt, nach Polizeiangaben beteiligten sich bis zu 850 Personen an der Demonstration für den Erhalt des Marien-Krankenhauses in der Innenstadt. Der Standort soll wie berichtet auf das Uni-Gelände verlegt werden.

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Die Aufregung in Lübeck ist seit einer Woche groß. Viele Lübecker wurden im Marien-Krankenhaus geboren und haben eine emotionale Verbindung zu dem Gebäude an der Parade. Viele schätzen auch den familiären Betrieb in dem kleinen Krankenhaus. Es gibt nur ein Problem: Immer neue Regelungen machen kleine Krankenhäuser unwirtschaftlich. Bisher hat die katholische Kirche die Verluste des Marien-Krankenhauses getragen. Aber auch dort wird das Geld knapp.

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Organisiert hat die Demonstration die Lübecker SPD. Zu den Demonstranten gehörten auch SPD-Fraktionsvize Peter Reinhardt und der ehemalige langjährige Landtagsabgeordnete Wolfgang Baasch. Sie hatten viel zu besprechen, denn ein Erhalt des Standortes zumindest für die Belegärzte ohne die Geburtsstation müsste finanziert werden. Es gibt unter anderem von der BfL bereits Forderungen nach einem neuen städtischen Krankenhaus.

Die Demo zog friedlich durch die Innenstadt zum Markt. Die Polizei musste allerdings eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufnehmen. Ein Teilnehmer zündete bei der Auftaktkundgebung ein Bengalo an.

Rund 850 Lübecker beteiligten sich an der Kundgebung für das Marien-Krankenhaus. Fotos: JW

Rund 850 Lübecker beteiligten sich an der Kundgebung für das Marien-Krankenhaus. Fotos: JW


Text-Nummer: 156248   Autor: VG   vom 21.01.2023 um 19.12 Uhr

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