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Linke: Marienkrankenhaus muss in städtische Hand

Lübeck: Die Linke Lübeck ist seit dem ersten Augenblick nach bekannt werden der Schließungspläne des Marienkrankenhauses entsetzt. "Der Erhalt der Strukturen der Geburtsstation mit ihren individuellen Behandlungsmöglichkeiten muss unbedingt gelingen", so die Lübecker Linke.

"Die Lösung die nun von dem UKSH, der Ansgar Gruppe und Bürgermeister Jan Lindenau ausgehandelt wurde, ist für Die Linke ein fauler Kompromiss", teilt die Partei mit. "Das deutsche Gesundheitswesen krankt und die profitorientierte Politik der letzten Jahrzehnte zeigt sich nun gnadenlos."

"Man muss bei der Diskussion das Ganze sehen", erklärt Katjana Zunft, Fraktionsvorsitzende der Lübecker Linken. "Es hat mit der Privatisierung der Krankenhäuser angefangen, über Fallpauschalen und Personalabbau und endet letztlich bei der Schließung von kleinen Krankenhäusern. Wer aus der Krankheit der Kranken Profit schlagen will, oder muss, kann nicht gesundheitsfördernd agieren, sondern muss ausschließlich wirtschaftlich handeln. Das bekommt nun auch das Marienkrankenhaus zu spüren."

Die Linke fordert schon lange eine Rekommunalisierung im Gesundheitswesen. Krankenhäuser gehören für Die Linke zur staatlichen Daseinsfürsorge und nicht in die Hände profitorientierter Unternehmen.

"Akuter Mangel, bei Ärzten und Pflegepersonal geht zu Lasten der Menschen, die auf medizinische Hilfe angewiesen sind. Die letzten Ressourcen sind unter der Corona-Pandemie aufgebraucht worden, und anstatt umzudenken, geben sich alle Regierungen bei dem Raubbau am Gesundheitswesen die Klinke in die Hand", sagt Andreas Müller, Vorsitzender der Linken Lübeck.

Die Linke fordert "einen radikalen Systemwechsel im Gesundheitswesen. Ein weiter so darf es nicht geben."

"Es muss wie in vielen politischen Bereichen eine Zeitenwende stattfinden, wir müssen endlich weg vom kapitalistischen System, hin zu einer Politik die dem Menschen und nicht dem Kapital verpflichtet ist! Für uns ist klar, das Marienkrankenhaus muss in städtische Hand, damit es so erhalten bleibt", erklären Katjana Zunft und Andreas Müller gemeinsam.

Die Linke fordert, dass die Stadt den Betrieb des Marien-Krankenhauses übernimmt.

Die Linke fordert, dass die Stadt den Betrieb des Marien-Krankenhauses übernimmt.


Text-Nummer: 156277   Autor: Linke/red.   vom 23.01.2023 um 12.49 Uhr

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