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DIE LINKE. Lübeck unterstützt den Arbeitskampf im öffentlichen Dienst

Lübeck: DIE LINKE. Lübeck unterstützt die Streiks der 2,5 Millionen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes. Die Inflation hat im vergangenen Jahr zu massiven Verlusten der Reallöhne und damit der Kaufkraft geführt. Die Forderungen der Gewerkschaften sind vollkommen gerechtfertigt.

Andreas Müller, Vorsitzender DIE LINKE. Lübeck, erklärt: „Die Bundesregierung darf die Krisenkosten nicht den Beschäftigten und ihren Familien aufladen, sondern muss Gewinne und große Vermögen endlich angemessen besteuern.“

Laut Bericht der Nichtregierungsorganisation Oxfam von Mitte Januar 2023 sind in Deutschland über 800.000 Menschen so reich, dass sie nicht arbeiten müssen, sondern allein von ihrem Vermögen leben. Ihre Zahl hat sich seit 2010 verdoppelt. Der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin wies Mitte Dezember in der Zeit darauf hin, dass in kaum einem Land Vermögen und Erbschaften so gering besteuert werden wie in Deutschland.

Dalila Mecker, Schatzmeisterin der LINKEN Lübeck, sagt dazu: „Es geht darum, wer für die Krise am Ende zahlen wird: Die Pflegekräfte, Erzieherinnen, Verwaltungsangestellte und Busfahrer oder die Millionäre. Deshalb ist es besonders wichtig, jetzt solidarisch zusammenzustehen und die Löhne anzugleichen.“

DIE LINKE. Lübeck - Dalila Foto: DIE LINKE. Lübeck

DIE LINKE. Lübeck - Dalila Foto: DIE LINKE. Lübeck


Text-Nummer: 156311   Autor: DIE LINKE. Lübeck   vom 25.01.2023 um 09.00 Uhr

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