Possehl-Stiftung Lübeck
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Ein Ort erzählt seine Geschichte: Neue Schaufenstergestaltung im Haus B

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 10.03.2023, 07.22 Uhr: Wann öffnete das ehemalige Karstadt-Gebäude erstmals seine Türen? Wie sah der Ort vor rund 100 Jahren aus? Und was bringt die Zukunft? Antworten auf diese Fragen sowie weitere Einblicke in die spannende Vergangenheit von Haus B können Interessierte seit dieser Woche in insgesamt zehn Schaufenstern im Erdgeschoss des Gebäudes nachlesen.

Zu finden sind sie in der oberen Fleischhauerstraße, in der Königstraße und auf dem Schrangen. Die Neugestaltung der Schaufenster bildet den Auftakt zu einer Reihe von Maßnahmen, die im Rahmen des Projektes ÜBERGANGSWEISE in der Lübecker Innenstadt umgesetzt werden. Sie dienen dazu, die Innenstadt innovativer, zukunftsorientierter und für Bürger sowie Gäste erlebbarer zu machen.

„Die übergangsweise Gestaltung der Schaufenster ist der erste sichtbare Schritt für die Zwischennutzung und Umsetzung des Mixed Use-Konzeptes in Haus B. Wir wollen den Lübeckerinnen und Lübeckern die Geschichte dieses besonderen Ortes näherbringen und einen Ausblick auf die nahe Zukunft geben. In den nächsten Monaten und Jahren wird hier viel in Bewegung sein – die Lübecker Innenstadt befindet sich im Wandel und wir stellen uns den Herausforderungen der Zukunft“, so Bürgermeister Jan Lindenau.

Zwischennutzung im Haus B
Bis der Umbau von Haus B zu einem Mixed-Use-Innovationszentrum final abgeschlossen ist, werden die freien Flächen zwischengenutzt. Es sind unter anderem Veranstaltungen, Workshops und Diskussionsrunden geplant – hierbei werden die zukünftigen Nutzer von Haus B bereits mit einbezogen. Darüber hinaus zieht die DENKBAR in das Gebäude ein, in der sich Interessierte zu ÜBERGANGSWEISE informieren, sich austauschen und mitgestalten können. Wie das später aussehen kann, zeigen zwei neu gestaltete Schaufenster auf der Schrangenseite im Erdgeschoss.

Erneute Umgestaltung der Schaufenster geplant
Die aktuelle Schaufenstergestaltung bleibt voraussichtlich bis zum Sommer 2023 bestehen. Dann übernehmen die Lübecker Altstadtgymnasien. „Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wollen wir den Schaufenstern neues Leben einhauchen. Im Mittelpunkt soll das stehen, was sie bewegt: Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Und wie kann Haus B dazu beitragen?“, berichtet Lindenau. Noch bis zum Mai können die Gymnasien kreative Ideen und selbst gestaltete Schaufenster-Entwürfe bei der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, die mit der Umsetzung des Schaufenstergestaltung beauftragt wurde, einreichen. Auch die Lübecker Hochschulen und der Offene Kanal Lübeck sollen als spätere Nutzer in die Schaufenstergestaltung einbezogen werden. Nach dem Umbau sollen im Haus B dauerhaft Lernräume zur Verfügung gestellt werden.

Website und E-Mail-Postfach
Hintergrundinformationen und Aktuelles rund um ÜBERGANGSWEISE sowie zu den vier Teilprojekten können auf der Website www.luebeck.de eingesehen werden. Fragen und Anmerkungen beantwortet der Steuerungskreis – bestehend aus dem Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH – unter der E-Mail-Adresse uebergangsweise@luebeck.de.

Zum Hintergrund: Mit ÜBERGANGSWEISE zu einer zukunftsorientierten Innenstadt

Mit dem Prozess ÜBERGANGSWEISE bringt die Hansestadt Lübeck die in dem Rahmenplan Innenstadt und dem Tourismusentwicklungskonzept (TEK 2030) erarbeiteten Maßnahmen in die Umsetzung. Im Mittelpunkt steht ein Strukturwandel, der die Innovationskraft Lübecks stärken und neue Impulse setzen soll. Mut im Tun ist Programm: Für eine zukunftsorientierte, erlebbare Innenstadt für alle Lübecker sowie für seine Gäste.

Die Initiative wird gemeinschaftlich vom Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH umgesetzt. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit rund 5 Millionen Euro und des Förderprogramms der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren (Innenstadtprogramm) des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung (MILIG) des Landes Schleswig-Holstein mit 500.000 Euro gefördert.

Ein Ort erzählt seine Geschichte: Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau vor dem Haus B Schaufenster. Foto: LTM

Ein Ort erzählt seine Geschichte: Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau vor dem Haus B Schaufenster. Foto: LTM


Text-Nummer: 157241   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 10.03.2023 um 07.22 Uhr

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