Possehl-Stiftung Lübeck
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100 Lübecker gehen für den Frieden auf die Straße

Lübeck: Archiv - 08.04.2023, 17.43 Uhr: "Das Thema ist im Moment kompliziert", sagte Nils Schomann, Organisator des Ostermarsches am Samstag in Lübeck. Bei kaltem Wetter waren nach Zählung der Polizei nur rund 100 Teilnehmer gekommen. Im Vorjahr waren es noch doppelt so viele Demonstranten.

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"Wir sind keine Putin-Versteher", sagt Schomann, Leiter der "Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner" in Lübeck. Die Mehrheit sei klar für das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine. Abgelehnt werden aber Waffenlieferungen. Der Krieg fordere jeden Tag neue Opfer. In der Ukraine gebe es auch gewaltlosen Widerstand. Und auch damit könne man Erfolg haben. Schomann erinnert an den langen Weg Indiens zur Unabhängigkeit durch die gewaltlosen Märsche von Ghandi.

Eigentlich ist den Veranstaltern aber ein anderes Thema wichtiger. Seit 60 Jahren stünden die Ostermärsche für ein weltweiteres Verbot von Atomwaffen. Deutschland habe den entsprechenden Vertrag immer noch nicht unterschrieben.

Rund 100 Personen beteiligten sich in Lübeck an dem Ostermarsch für den Frieden. Fotos: JW

Rund 100 Personen beteiligten sich in Lübeck an dem Ostermarsch für den Frieden. Fotos: JW


Text-Nummer: 157856   Autor: VG   vom 08.04.2023 um 17.43 Uhr

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