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Über 4000 Besucher beim Brahms-Festival

Lübeck: Vom 6. bis zum 14. Mai veranstaltete die Musikhochschule Lübeck (MHL) das 31. Brahms-Festival unter dem Motto „Dialoge“. Mit über 4.000 Besuchern, die 31 Konzerte an acht verschiedenen Lübecker Spielstätten besuchten, knüpfte das Brahms-Festival wieder an die Besucherzahlen der Vor-Corona-Zeit an.

Mehr als 200 MHL-Angehörige und Gäste widmeten sich in rund 70 verschiedenen Ensembles den zahlreichen Facetten des musikalischen Dialogs. Neben dem Namensgeber des Festivals wurde dabei insbesondere der Jubilar Max Reger gewürdigt. Der Projektleiter des Festivals, Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, zieht eine positive Bilanz: „Es ist großartig, zu was die Musikhochschule im Stande ist! Es war ein musikalisch hochkarätiges Festival mit einem kulturpolitisch und musikalisch aktuellen Motto ‚Dialoge‘. Von den Morgenkonzerten in St. Jakobi über die Quartettserie im Logenhaus und den Duetten in der Villa Brahms bis zu den fein konzipierten Abendprogrammen mit dem Höhepunkt des MHL-Orchesters in der MuK: Im 31. Jahr ist das Brahms-Festival mit seinen zahlreichen Konzertformaten und moderierten Veranstaltungen aus Lübeck nicht mehr wegzudenken!“

Rund um die Uhr gab es dabei Gelegenheit, musikalische Dialoge zu erleben, die mit der Morgenreihe schon um 8.30 Uhr in St. Jakobi begannen und mit einer Brahms-Night-Session ab 22.30 Uhr im CVJM ausklangen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Dialog zwischen Werken der Klassik und der Moderne. Besonderheiten des Lübecker Brahms-Festivals sind das gemeinsame Auftreten der renommierten Dozierenden mit ihren Studierenden und die fächerübergreifende Zusammenarbeit, die immer wieder neue Formate hervorbringt. Sie verleihen dem Brahms-Festival ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Kultur- und Hochschullandschaft.

Das Lübecker Brahms-Festival findet seit 1992 statt. Nach und nach wurden Spielstätten und Konzertformate erweitert. Beim Brahms-Festival gehen wissenschaftliche Begleitung und künstlerische Umsetzung eine enge Verbindung ein. Das Programm wird in Abstimmung mit dem Brahms-Institut konzipiert, das eine der größten Sammlungen zu Leben und Werk des in Hamburg geborenen Komponisten beherbergt. 2006 wurde das Festival mit dem Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Das Sinfoniekonzert in der MuK mit Dirigent Elias Grandy. Foto: Maximilian Busch

Das Sinfoniekonzert in der MuK mit Dirigent Elias Grandy. Foto: Maximilian Busch


Text-Nummer: 158731   Autor: MHL   vom 16.05.2023 um 19.17 Uhr

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