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Jan Lindenau
Jan Lindenau

Buddenbrookhaus: Lübeck bittet um Aufschub

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 10.08.2023, 19.06 Uhr: Am Donnerstag kam der Hauptausschuss der Bürgerschaft zusammen. Das Thema: Wie geht es weiter mit der 33 Millionen Euro Erweiterung des Buddenbrookhauses? Wie berichtet droht der Wegfall von Fördergeldern in Höhe von 19,1 Millionen Euro. Das Votum der Politiker: Die Entscheidung soll erst nach der Bürgermeisterwahl im November fallen.

Nach wie vor geht es um das Kellergewölbe des Hauses. Im Februar beschloss die Bürgerschaft, dass das Gewölbe nicht für einen Aufgang genutzt werden darf. Damit ändert sich der gesamte Plan vom Brandschutz bis zu Auswirkungen auf die Anlieger des Hofes. Ein neuer Bauantrag wird Jahre dauern. Das Land hat bereits angekündigt, dass dadurch seine Zusage über 19,1 Millionen Euro vermutlich entfallen wird.

Lübeck hat bis zum 14. August Zeit, sich gegenüber dem Land zu äußern, wie es mit dem Buddenbrookhaus weiter gehen soll. Am Donnerstag tauschten die Politiker zwei Stunden lang die bekannten Argumente und Anschuldigung aus. Die Sitzung wurde unterbrochen. In kleiner Gesprächsrunde einigten sich CDU, SPD+FW, Grüne und FDP auf einen gemeinsamen Antrag. Als die Sitzung fortgesetzt wurde, enthielt sich die SPD allerdings bei dem Antrag.

Mit neun Ja-Stimmen und sechs Enthaltungen legt der Hauptausschuss die neue Haltung der Stadt zur Museumserweiterung vor:

Die Bürgerschaft bekenne sich zum "Neuen Buddenbrookhaus". Das Land als Fördergeber wird gebeten, keine Entscheidung vor dem 30. November zu treffen. Bis dahin soll eine "Konzeptstudie" erarbeitet werden, wie ein Kelleraufgang geschaffen werden kann.

Lübecks Politik kann sich beim Keller des Buddenbrookhauses nicht entscheiden.

Lübecks Politik kann sich beim Keller des Buddenbrookhauses nicht entscheiden.


Text-Nummer: 160516   Autor: VG   vom 10.08.2023 um 19.06 Uhr

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