Possehl-Stiftung Lübeck
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Galerie-Eröffnung: Das Meer und die Sirenen

Lübeck - Travemünde: Archiv - 18.12.2023, 17.57 Uhr: „Eigentlich wollten wir gestern Nacht aus Hawaii zurückgekommen sein“, sagte Wim Westfield am frühen Sonntagabend anlässlich der Eröffnung seiner Galerie „Sea and Sirens“ auf dem Priwall. Doch daraus wurde nichts und so gab es für die Gäste zusätzlich zum Kunstgenuss noch einen Bericht über die Unwägbarkeiten des Reisens.

Westfields Sirenen wurden unter anderem im Karibischen Meer, im Pazifischen Ozean, im Golf von Kalifornien, aber auch der Ostsee fotografiert. Oft tragen sie nicht mehr als ein Wellenkleid. Aber auch großformatige, ungewöhnliche Momentaufnahmen beeindruckender, sich überschlagender Wogen sind dabei.

München statt Hawaii
Eigentlich hatte der Künstler vor, neue Wellen zu fotografieren. Doch die Zeit verbrachte er woanders: „Wir haben drei Tage und drei Nächte auf dem Airport München verbracht“, erzählte Wim Westfield. „Wir haben die Reise abbrechen müssen aufgrund der angeblichen Schneekatastrophe auf dem Airport München“, erzählte er. 40 Zentimeter seien es dort gewesen. „Und die Katastrophe ist entstanden, weil nach 22:00 Uhr die Kehrmaschinen nicht mehr besetzt waren, weil keine Arbeiter mehr da waren“, so Westfield. „Man wusste das aber vier Tage vorher. So viel zur deutschen Perfektion.“ Außerdem sei das Reisegepäck unauffindbar gewesen und erst am Tag vor der Ausstellung zurückgekommen, aus München und aus San Francisco. Inklusive Stativ für das tausender Tele.

Sea and Sirens jetzt in der Beach Bay
Erst kürzlich konnte man Wim Westfields Werke noch in der Gemeinschaftsausstellung Travemünder Künstler im Strandbahnhof sehen (Wir berichteten). Auch in der „Beach Bay“, dem Ferienkomplex entlang der Priwallpromenade, sind seine Werke Stammgästen bekannt. Vor rund drei Jahren hatte er dort in der späteren Champus-Bar ausgestellt. Das hätte sehr viel Spaß gebracht, erzählte der Künstler. „Und als die Möglichkeit bestand, die Galerie hier in der Ex-Teestube einzurichten“, da sei man sofort begeistert gewesen. Diesmal will die Galerie auch nicht nur temporär, sondern „Open End“ an der Priwallpromenade präsent sein. Der Mietvertrag ist schon unterschrieben. „Es wird diese Galerie hier also dauerhaft geben“, so Wim Westfield.

Bild ergänzt Text

Wechselnde Bilder und Gastkünstler
Die Bilder werden im Laufe der Zeit immer wieder mal ausgetauscht. Außerdem sollen Gastkünstler die Chance bekommen, in Travemündes neuer Galerie auszustellen. Und: „Wir freuen uns ganz besonders auf die gute Zusammenarbeit mit der Beach-Bay, die uns hier zu sehr guten Konditionen diese Räumlichkeiten vermietet“, sagte Wim Westfield. Die gute Zusammenarbeit war gleich sichtbar, denn die Bay-Band, der Westfield besonders dankte, spielte Live zur Eröffnung Hits wie „Man in the Mirror“.

Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet
Nach der Eröffnung gab es für die Gäste, zu denen unter anderem auch die Kunstvereins-Vorsitzende Marion Lemke-Stark zählte, noch Gelegenheit, bei einem Gläschen über die ausgestellten Werke zu sprechen. Wer vorbeischauen möchte: Die Galerie öffnet immer freitags, samstags und sonntags jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr (24.12. geschlossen).

www.seaandsirens.com

Wim Westfield, hier mit Anschauungs-Material zu dem bekannten Mandarinenboot-Bild, eröffnete am Sonntag seine neue Galerie „Sea and Sirens“ auf dem Priwall. Fotos: KEV, HN

Wim Westfield, hier mit Anschauungs-Material zu dem bekannten Mandarinenboot-Bild, eröffnete am Sonntag seine neue Galerie „Sea and Sirens“ auf dem Priwall. Fotos: KEV, HN


Text-Nummer: 163197   Autor: Helge Normann   vom 18.12.2023 um 17.57 Uhr

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