ver.di Nord: Zweiklassen-Gesellschaft der Beschäftigung am UKSH beenden

Lübeck: Die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di Nord) begrüßt den Antrag der SPD-Landtagsfraktion an die Landesregierung, die Service Stern Nord GmbH in den TV-L überzuleiten. „Die Landesregierung selbst hatte dieses Vorhaben in ihrem Koalitionsvertrag aufgenommen, sich bisher aber verweigert, den Worten auch Taten folgen zu lassen“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

„Die Service Stern Nord GmbH ist die Servicegesellschaft für das UKSH und somit der Maschinenraum für eine exzellente Gesundheitsversorgung. Leider werden die dort beschäftigten Menschen nicht so bezahlt, wie die ansonsten beim UKSH beschäftigten Personen“, schreibt ver.di Nord.

„Wir sind froh, dass die SPD hier den Finger in die Wunde der Landesregierung legt. Es kann nicht sein, dass die fleißigen und ambitionierten Menschen in der Service Stern Nord GmbH, ohne die ein Betrieb des UKSH hier im Land nicht für fünf Minuten denkbar wäre, immer noch fast am Existenzminimum arbeiten. Die Landesregierung sollte endlich zu ihrer eigenen Koalitionsaussage stehen und jetzt schnellstens handeln“, so Jochen Penke vom ver.di Landesbezirk Nord.

Die Gewerkschaft „ver.di Nord“ spricht von einer „Zweiklassengesellschaft“ am UKSH. Foto: Archiv

Die Gewerkschaft „ver.di Nord“ spricht von einer „Zweiklassengesellschaft“ am UKSH. Foto: Archiv


Text-Nummer: 164069   Autor: ver.di/red.   vom 08.02.2024 um 14.37 Uhr

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