BfL drängt auf zügige Einführung der Bezahlkarte für Asylsuchende

Lübeck: Die „Bürger für Lübeck“ (BfL) erklären in einer Mitteilung: „Die schrittweise Einführung einer Bezahlkarte in Form einer Prepaid-Geldkarte gemäß den Bestimmungen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) für geflüchtete Menschen ab dem 01. Juni 2024 ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und Effizienzsteigerung der Leistungsvergabe.“

Die BfL weiter: „Die vollständige Umsetzung dieses Vorhabens bis zum 30. September 2024 wird dazu beitragen, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und eine bedarfsorientierte Versorgung von Hilfesuchenden sicherzustellen. Die Beteiligung der Lübecker Kreditinstitute an diesem Prozess gewährleistet eine enge Verzahnung zwischen Verwaltung und Finanzinstituten.

Die festgelegten Mindeststandards für die Prepaidkarte, wie die Sperrung für Bargeldabhebungen und die Beschränkung auf Einkäufe im Lübecker Stadtgebiet, dienen der Sicherheit und Transparenz des Systems. Die Möglichkeit von Bargeldauszahlungen bis zu 100,00 Euro in den Bürgerservicebüros ermöglicht den Hilfesuchenden eine gewisse Flexibilität im Alltag. Die positiven Erfahrungen aus dem Pilotprojekt im Landkreis Greiz bieten wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung und sollten bei der Einführung in Lübeck berücksichtigt werden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.“

Die BfL hat einen Antrag „Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende in der Hansestadt Lübeck“ für die nächste Bürgerschaftssitzung bereits eingereicht.

"Die Sperrung für Bargeldabhebungen und die Beschränkung auf Einkäufe im Lübecker Stadtgebiet, dienen der Sicherheit und Transparenz des Systems“, schreibt die BfL in ihrer Mitteilung. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 164098   Autor: BfL/red.   vom 09.02.2024 um 14.29 Uhr

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