Linke und GAL: Mehr Gesundheits-Vorsorge in Schulen und Jugend-Einrichtungen

Lübeck: Der Ausschuss Schule und Sport Lübeck hat mit breiter interfraktioneller Mehrheit, bestehend aus Linke und GAL, FDP, SPD und FW, Grüne und CDU, einen Beschluss zur Stärkung der Gesundheitsvorsorge an Lübecker Schulen und in den Jugendeinrichtungen gefasst.

Die Fraktion Linke und GAL hatte beantragt, dass der Bürgermeister in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und den Lübecker Schulen den Bedarf für zusätzliche Gesundheitsprävention an Schulen ermittelt und notwendige Angebote für Kinder und Jugendliche auf den Weg bringt. Im Ausschuss erfolgte in dem gemeinsam formulierten neuen interfraktionellen Antrag eine Konkretisierung der Maßnahmen sowie eine Ausweitung auch auf die Lübecker Jugendeinrichtungen.

Fraktionsvize Juleka Schulte-Ostermann (GAL) erklärt: „Die Entscheidung meiner Fraktion Linke und GAL, einen Antrag zur Prüfung des Ausbaubedarfes der Gesundheitsprävention an Schulen zu stellen, erfolgte insbesondere auch vor dem Hintergrund anhaltender psychischer Belastungen, denen junge Menschen heutzutage aufgrund der negativen Folgen der Corona-Pandemie und durch die weltweit zunehmenden Krisen wie Klimanotstand, Kriege und weiteren Pandemien ausgesetzt sind.“

Fraktionsvorsitzender Andreas Müller, Mitglied im Schulausschuss für die Linke, ergänzt: "Es ist in der heutigen Zeit entscheidend, dass wir die Prävention von Gesundheitsrisiken an Schulen und auch in den Jugendeinrichtungen auf den Prüfstand stellen und sicherstellen, dass sie den aktuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden. Als Erwachsene tragen wir die Verantwortung, den jungen Menschen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, damit sie später die Herausforderungen ihres Lebens erfolgreich meistern können.“

Der Beschluss beauftragt den Bürgermeister, in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt und den Lübecker Schulen sowie Jugendeinrichtungen, den Bedarf an zusätzlichen Angeboten unter anderem der Gesundheitsförderung sowie einer Stärkung der psychischen Resilienz zu ermitteln. Des Weiteren wird der Bürgermeister gebeten, die erforderlichen Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten zu benennen sowie entsprechende Beschlussvorschläge für die Kommunalpolitik zur Deckung der identifizierten Bedarfe auf den Weg zu bringen. Der aktuelle Stand der bisher bestehenden Angebote wird in der Mai-Sitzung des Schulausschusses berichtet.

Die Fraktionsvorsitzenden von Linke und GAL sind sich einig: „Prävention in Schulen und Jugendeinrichtungen kann eine Vielzahl positiver Effekte haben, darunter die Förderung eines gesunden Lebensstils, Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Prävention von Krankheiten und Verletzungen, die Reduzierung von Risikoverhalten sowie Stärkung des Bewusstseins für die Bedeutung von Gesundheit in der gesamten Gemeinschaft. Durch die Sicherstellung von entsprechenden Maßnahmen werden also nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern die gesamte Gesellschaft langfristig profitieren.“

„Im Ergebnis des Ausschusses freue ich mich sehr darüber, dass in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen ein guter, interfraktioneller Antrag entwickelt werden konnte, der die Komplexität des Themas angemessen abbildet und von allen beteiligten Parteien mitgetragen wird“, so Andreas Müller von den Linken abschließend.

Der Beschluss beauftragt den Bürgermeister, in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt und den Lübecker Schulen sowie Jugendeinrichtungen, den Bedarf an zusätzlichen Angeboten zu ermitteln. Foto: Archiv

Der Beschluss beauftragt den Bürgermeister, in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt und den Lübecker Schulen sowie Jugendeinrichtungen, den Bedarf an zusätzlichen Angeboten zu ermitteln. Foto: Archiv


Text-Nummer: 164884   Autor: LinkeuGAL/red.   vom 22.03.2024 um 09.47 Uhr

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