Räuber gibt zwei Euro für den Bus zurück

Lübeck: Am Dienstag muss sich ein 33-Jähriger vor der III. Großen Strafkammer des Landgerichtes Lübeck verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schweren Raub in mehreren Fällen vor. Kurios: Einem Opfer soll er zwei Euro zurückgegeben haben, damit dieser mit dem Bus fahren kann.

Der 33-jährige Angeklagte, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, soll in den Abendstunden des 13. Oktober 2023 in Lübeck an einer Bushaltestelle einen dort wartenden Zeugen angesprochen und gefragt haben, wie viel Geld er bei sich habe. Als dieser erwidert habe, nur das Geld für den Bus bei sich zu führen, soll der Angeklagte eine Schusswaffe vorgezeigt haben, woraufhin der Zeuge seine Geldbörse rausgeholt habe, in der sich nur ein geringfügiger Betrag befunden habe. Der Angeklagte soll sich sodann entfernt haben, nicht ohne dem Zeugen noch zwei Euro Busgeld in die Hand zu drücken.

Am 26. Oktober 2023 soll der Angeklagte in Lübeck ein Ladengeschäft aufgesucht und von einem Mitarbeiter unter Vorhalt eines Messers Bargeld gefordert haben. Der Angeklagte soll auf diese Weise einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich erbeutet haben.

Schließlich soll der Angeklagte am 2. November 2023 in einem Blumenladen in Lübeck ebenfalls unter Vorhalt eines Messers einen dreistelligen Betrag erbeutet haben.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 164919   Autor: StA./red.   vom 24.03.2024 um 16.35 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf X (Twitter) +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.


Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]