Die letzte Reise der Fridthjof

Lübeck - Innenstadt: Begleitet von zahlreichen Zuschauern wurde am Montag das Museumsschiff Fridthjof geborgen. Es war in der Nacht zum 9. März leck geschlagen und hinter dem Schuppen 9 in der Untertrave gesunken (wir berichteten). Jetzt wurde die Fridthjof zur Roddenkoppel gebracht und wird dort abgewrackt.

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Am Montagmorgen traf ein großer Schwimmkran ein. Ein Kran von der Landseite wäre preiswerter, aber das Schiff lag hinter dem historischen Hafenschuppen. So kam der "Baltic-Lift" zum Einsatz.

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In der Vorwoche wurden bereits lose Teile und die Takelage vom Schiff geborgen (wir berichteten), am Montag wurden Gurte um das Schiff gelegt. In der Mittagszeit begann das Anheben. Es waren spannende Minuten: Wird das 1881 gebaute Schiff zerbrechen? Es hielt.

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Nachdem das Schiff am Kran hing, wurde auch klar, warum es so schnell gesunken war. Ein großes Loch im Rumpf hatte offenbar zu dem Wassereinbruch geführt. Die Wasserschutzpolizei wird das jetzt weiter untersuchen.

Das Wrack wird in den kommenden Wochen auf der Roddenkoppel zerlegt.

Am Montag wurde das Schiff geborgen. Fotos: STE

Am Montag wurde das Schiff geborgen. Fotos: STE


Text-Nummer: 164939   Autor: VG   vom 25.03.2024 um 13.19 Uhr

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