Katzen- statt Fischbrötchen: Kommt das an?

Lübeck - St. Jürgen: Wie wäre es mit einem leckeren Brötchen mit dem Filet einer Katze? Diese Frage gab es am Dienstag auf dem Wochenmarkt am Brink. Die Tierrechtsorganisation PETA hat mit einer Aktion auf die unterschiedliche Behandlung von Tieren aufmerksam gemacht.

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Zwei Mitglieder von PETA bauten am Eingang des Wochenmarktes einen Stand auf. Die Händlerin servierte „Katzenfilets“ auf Eisschalen sowie „frische, einheimische Siamkatzen“ für sechs Euro pro Stück. "Mit dem Verkauf der Katzenattrappen macht PETA darauf aufmerksam, dass es keinen Unterschied macht, ob Tiere Flossen oder Beine, Schuppen oder Fell haben – sie sind alle fühlende Lebewesen", erklärte Ayshea Kelly von PETA den Passanten. Es würden viel mehr Fische für die menschliche Ernährung getötet, als anderen Tierarten zusammen.

Die Reaktionen der Kunden waren sehr unterschiedlich. Einige ignorierten den Stand, andere suchten das Gespräch. Einige dankten PETA für das Engagement, auf das moralische Dilemma aufmerksam zu machen. Es gab zumindest genügend Gesprächsstoff auf dem Markt.

Nach dem Auftakt in Lübeck wird der PETA Katzenfleischstand noch in vier weiteren Städten Station machen.

Mit dem Angebot von frischem Katzenfleisch - allerdings nur in Form von Plüschtieren - machte PETA am Dienstag auf die Tötung von Fischen aufermerksam. Fotos: JW

Mit dem Angebot von frischem Katzenfleisch - allerdings nur in Form von Plüschtieren - machte PETA am Dienstag auf die Tötung von Fischen aufermerksam. Fotos: JW


Text-Nummer: 164967   Autor: VG   vom 26.03.2024 um 14.05 Uhr

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