Ellen Ehrich: Beim Buddenbrookhaus ein Jahr verschenkt

Lübeck: Am Donnerstag hat die Bürgerschaft endgültig beschlossen, die Pläne für das Buddenbrookhaus zu ändern und auf die Fördermittel notfalls zu verzichten. Ellen Ehrich, die sich seit langer Zeit für den Erhalt des Gewölbekellers einsetzt, sieht die Chance, jetzt etwas Besseres zu entwickeln.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Ellen Ehrich im Wortlaut:

(")Was nun, Herr Bürgermeister? Ein Jahr verschenkt und versucht mit dem Kopf durch die Wand bzw. Kellerdecke zu gehen. Nun ist es Zeit, der Realität ins Auge zu blicken und die Erneuerung des Buddenbrook-Literaturhauses neu aufzusetzen. Ist ja auch keine Schande. Zumal es auch in anderen Häusern nach zehn Jahren Korrekturen und Umbauten im Konzept gibt.

Heute ergibt sich die Chance mit einem frischen Blick und dem heutigen Wissen etwas Neues und Besseres zu entwickeln. Mit dem Anbau für das Treppenhaus hinter dem Haus. Ohne Verbrauch der Substanz des bestehenden Gebäudekörpers. Das Haus darf die einzelnen Phasen von 1270 (Gewölbekeller) bis heute mit den Zerstörungen durch die Bomben im April 1942 und den Wiederaufbau in den 50er Jahren zeigen und damit unsere Geschichte und die Geschichte der Familie Mann erlebbar machen.

Damit könnte das steinerne kulturelle Erbe aus dem Beginn der Handelsgeschichte der Familie von Bockholt und der Familie Mann mit dem Literaturschwerpunkt würdig gezeigt werden.(")

Ellen Ehrich bei einer Diskussion mit dem Ministerpräsidenten Daniel Günther bei der Übergabe des Förderbescheides im vergangenen Jahr. Foto: Harald Denckmann

Ellen Ehrich bei einer Diskussion mit dem Ministerpräsidenten Daniel Günther bei der Übergabe des Förderbescheides im vergangenen Jahr. Foto: Harald Denckmann


Text-Nummer: 165028   Autor: PM/red.   vom 30.03.2024 um 14.02 Uhr

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