Optimismus für die Lübecker Innenstadt

Lübeck - Innenstadt: Viele Lübecker klagen über die Leerstände in der Innenstadt. Es gibt aber positive Entwicklungen. Bürgermeister Jan Lindenau geht davon aus, dass die Neuvermietung des großen ehemaligen Karstadt-Hauses A noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. Auch weitere Leerstände verschwinden.

Bild ergänzt Text
Bürgermeister Jan Lindenau, Stadtplanerin Gesa Pape, Karoline Lenz, Leiterin Stadtmarketing bei der LTM, und Stefan Krappa, Projektleitung Innenstadtentwicklung und Leerstandsmanagement bei der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, eröffneten am Mittwoch das Projekt Denkbar.

Der Leerstand beim Einzelhandel in der Innenstadt beträgt nach Angaben der Wirtschaftsförderung in Lübeck nur 7,8 Prozent. Das liegt deutlich unter dem Wert vergleichbarer Städte. Allerdings geht die Einzelhandelsfläche in der Innenstadt seit Jahren zurück.

Es gibt aber positive Entwicklungen: Nach Abschluss der Sanierung der Breiten Straße werde der Leerstand dort weitgehend neuen Geschäften weichen, so Bürgermeister Jan Lindenau. Es gebe nur noch wenige Vermieter, die versuchen, Mieten wie in der Hamburger Innenstadt zu erreichen. Und mit denen sei man im Gespräch.

Fortschritte gebe es auch beim ehemaligen Karstadt-Haus A. Dort erwartet der Bürgermeister noch in diesem Jahr einen Durchbruch. Ob es sich um einen oder mehrere Interessenten handelt, möchte er noch nicht sagen.

Ein Zeichen für die positive Entwicklung sieht Bürgermeister Lindenau auch auf dem Rathaushof. Für das ehemalige Café Maret hätten sich zwölf Bewerber gemeldet. So könne sich die Stadt ein hochwertiges Konzept aussuchen. Innerhalb von Jahren sei es gelungen, den Rathaushof neu zu beleben.

Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren

Lübeck hat aus dem Bundesprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" fünf Millionen Euro erhalten. Das ist bundesweit die größte Zuwendung. Als eines der letzten Projekte ist am Mittwoch die "Denkbar" in der Dr.-Julius-Leber-Straße 9-11 gestartet. Hier können die Lübecker montags (10 bis 16 Uhr), dienstags (12 bis 16 Uhr) und donnerstags (12 bis 18 Uhr) sich über die Belebung der Innenstadt informieren und Vorschläge einbringen. Im Sommer zieht die Denkbar in das ehemalige Karstadt-Haus B um.

Fragen und Anmerkungen beantwortet der Steuerungskreis – bestehend aus dem Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH – unter der E-Mail-Adresse uebergangsweise@luebeck.de.

Die meisten Leerstände in der Breiten Straße sollen im Sommer verschwunden sein. Fotos: JW

Die meisten Leerstände in der Breiten Straße sollen im Sommer verschwunden sein. Fotos: JW


Text-Nummer: 165104   Autor: JW/VG   vom 03.04.2024 um 17.10 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Justin_Time

schrieb am 03.04.2024 um 17.46 Uhr:
Spielt keine Rolle.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Stadt auch nur annähernd interessant gestaltet wird, dass man dort einkaufen oder/und dort verweilen möchte. Da ist der Zug schon Jahre vor Corona gezählt. Lübeck hat sich selbst abgeschafft. Niemand will in die City wenn er nicht muss. Das hat sich in ganz andere Orte zum einkaufen oder Freizeit gestalten verlagert.

Lübeck ist tot, begreift das endlich!

Sven Sommer

schrieb am 03.04.2024 um 17.58 Uhr:
....wie wäre es denn mal mit Gastro , bei denen auch mal draußen ganz entspannt ein Joint geraucht werden kann.
Da wird sich dann auch nicht gleich auf die Ommel gehauen , so wie es bei den Besoffenen sonst so üblich ist...

Michael

schrieb am 03.04.2024 um 18.11 Uhr:
"Bürgermeister erwartet..." sagt doch schon alles.

Alles wieder mal rote Schönfärberei!

Nichts, aber auch gar nichts Handfestes, Belegbares und belanglose, unverbindliche Aussagen.

Was kommen wohl für "Geschäfte" in die Innenstadt? "Barber-Shops"? Mobilfunkläden? Ein Euro-Läden?

So und nicht anders wird es kommen.

Diese Innenstadt ist systematisch totgemacht worden. Auch durch die Sperrung der Innenstadt für Autos. Auch, wenn Manche dies so nicht wahrhaben wollen.

Dass dem so ist, zeigen Citti und LUV. Dort ist es brechend voll im Gegensatz zur Innenstadt.

Und wieso? Weil es genauso wie in den USA ist: Große Auswahl an Läden und Waren, kostenlose Parkplätze und weitere Benefits.

Justin_Time

schrieb am 03.04.2024 um 18.19 Uhr:
(Meine Güte, was für eine Rechtschreibkorrektur. Sorry. Aber der Sinn ist noch erkennbar, hoffe ich 😃)

Kopfschütteln

schrieb am 03.04.2024 um 20.37 Uhr:
@ Sven Sommer

Hast leider nicht genau auf die Regeln des Kiffens geschaut.

Es müssen Mindestabstände z.B. zu Schulen, Kindergärten o.ä. eingehalten werden. In der Innenstadt bzw. Fußgängerzone somit unmöglich.

Dustin_Town

schrieb am 03.04.2024 um 20.42 Uhr:
@ Justin_Time

Nein, Lübeck ist nicht tot. Lübeck wird totgeredet von Leuten die behaupten es gäbe keine Parkplätze. Von Leuten die behaupten, die Sperrung der Beckergrube sei der Weltuntergang. Von Leuten die Ausreden brauchen, warum sie ihren Allerwertesten nicht hochkriegen und lieber im Internet kaufen. Von Leuten die nicht wissen, dass es in Lübeck Theater und Kinos gibt. Von Leuten die grundsätzlich gegen alles sind. Von Leuten wie Ihnen.

Mazillpan

schrieb am 03.04.2024 um 22.26 Uhr:
@ Dustin_town

Klasse! Allem, was Sie schreiben, stimme ich vollumfänglich zu: Lübeck ist nicht tot, es wird totgeredet!

Justin_Time

schrieb am 03.04.2024 um 22.32 Uhr:
@Dustin_Town
Ich kann von mir sagen, dass ich die Entwicklung Lübecks Innenstadt über 50 Jahre beobachten kann. Was es nicht alles gab: mit dem Auto am Rathaus vorbei fahren, vor Warter parken, an den Schrangen fuhr der Doppeldecker nach Travemünde ab. Entwicklung der Fußgängerzone, die Altstadtfeste. Immer war Lübeck gerammelt voll. Dann gab es keine Altstadtfeste mehr, aus welchen Gründen auch immer. Anfang der 90er ging es los mit den Geschäten: Warter zog an die Autobahnanschlußstelle Moisling, Anni Fride, Salamander... weg. C&A.... weg. Es ging immer weiter bergab. Es wurde gewarnt, dass die Innenstadt aussterben wird, aber die Warnungen wurden nicht erhört. Die Leute kamen nicht mehr zum bummeln und einkaufen und das nicht nur wegen eShopping. Die City wurde immer unattraktiver. Vom Boom bis zum Doom. Handel heißt Wandel, schon mal gehört? Und die Verwaltung gießt Öl ins Feuer und ist nur Beratungsresistent. Wor haben ein Theater, ja und? Was ändert das an dieser Situation? Nüscht. Auf jedenfall hat die Verwaltung keine Ahnung, wie man Kunden akquiriert und hält.

Und das ändert auch nichts daran, dass Sie der Realität nicht ins Auge sehen wollen - genau wie Bürgermeister und Co!

Rettet Lübeck

schrieb am 03.04.2024 um 23.13 Uhr:
Unser Bürgermeister Lindner hat wahrscheinlich immer noch den 1 April 😂Wer soll (...) glauben dass er die Lehrstelle in Geschäftsgebäude in der Innenstadt wieder voll Krieg. Die Innenstadt ist doch schon jetzt total kaputt wie lange soll es noch so weitergehen ?
Denn wie oft hat der Bürgermeister und schon versprochen dass der Schandfleck in der Schwartauer Allee sprich Alter Schlachthof endlich abgebissen werden sollte um da neue Wohnung zu schaffen da warten wir schon die letzten 20 Jahre😂😂😂

Senior

schrieb am 04.04.2024 um 00.45 Uhr:
@ Justin_Time

Mein Gott, wo leben sie denn?
Vor 50 Jahren….vor 40…oder 30 Jahren.
Vor Warter Parken….am Rathaus vorbei düsen….oh je!
Mit Verlaub…früher hatten wir auch einen Kaiser, aber es war nicht BESSER!!

Was wollen sie?
Drive in City-Shopping? Glauben sie etwa das mit einer Freigabe für den Autoverkehr eine Kehrtwende eingeläutet würde?

Die Verwaltung akquiriert keine Kunden, das ist nicht ihrer Aufgabe. Sie kann nur begrenzt eingreifen. Reden sie mit Vertretern von Immobilienunternehmen, Finanzverwaltungs-und Anlagegesellschaften, mit Maklern und profitorientierten Vorstandsetagen. Recherchieren sie warum Warter seinerzeit die Innenstadt verließ und letztlich Pleite ging. Fragen sie Herrn Benko ob und warum es nötig war Karstadt zu schließen, oder fragen sie Herrn Strait ob seinerzeit mangelnder Parkraum primär zur Schließung von Anny Friede führte!

Lübeck ist nicht die einzige Stadt die mit dem Strukturwandel im stationären Handel zu kämpfen hat.

Nur man muss halt auch probieren was noch geht und was nicht, und dafür auch Konzepte ausprobieren und wirken lassen.
Aber egal was gemacht, versucht oder getan wird, sogleich kommen die Besserwisser und Seminörgler aus den Büschen und Hecken gekrochen und fangen an zu nölen, zu quaken, zu zetern und ätzen herum.

By the Way……mir fehlt im Thread noch der unendliche Ratschluss, das doch allein die GRÜNEN für die elendige Misere verantwortlich sind, natürlich in Persona Habeck…oder nicht?

Birgit Schröder

schrieb am 04.04.2024 um 06.36 Uhr:
Das Einzige was an der Innenstadt wirklich unattraktiv ist, ist der viele Autoverkehr. Macht die Stadt endlich wirklich Autofrei, dann kann man auch entspannt einkaufen.

Tobias Möller

schrieb am 04.04.2024 um 08.06 Uhr:
@Justin_Time

Ihr Alter und Ihre Kommentare unter diversen Artikeln zeigen allein schon wie sehr sie mit sich selbst und der Welt unzufrieden sind. Sie können nur alles schlechtreden (...).

Jede Innenstadt mit Geschäften neigt zu Schließungen. Das ist halt der Wandel der Zeit! (Internet, Faulheit, andere Prioritäten) Lübeck ist schön. Das zeigt allein schon die Hüxstraße. Macht aus Geschäften Wohnraum, das wird hier dringend benötigt.

Georg

schrieb am 04.04.2024 um 08.20 Uhr:
@Dustin_Town
Genau so ist es.
Einige müssen über alles meckern und nörgeln, trauriges Leben.

Dennis

schrieb am 04.04.2024 um 08.30 Uhr:
Abwarten, wie sich die Vollsperrung der Beckergrube auswirkt. Da wird einiges nicht Überleben.

Kai

schrieb am 04.04.2024 um 09.08 Uhr:
Gewerbeflächen zu Wohnraum! Alles andere ist nicht mehr zeitgemäß.

Lübecky

schrieb am 04.04.2024 um 09.14 Uhr:
Tote Pferde kann man nicht reiten!
Hätte Lübeck schöne Geschäfte, kämen auch die Menschen zum einkaufen.
Wart ihr mal in der Fussgängerzone in Leipzig? DAS ist ne Einkaufsmeile!
Alles sauber und gepflegt, kein Betteln und gammeln. Schöne unterschiedliche Läden mit viel Auswahl. . Da geht man gern bummeln und einkaufen.
Lübeck sieht dagegen wie ein dritte Welt Land aus. Elend, Leerstand, 1-€ Shops.
Genau we mit dem Schlachthofgelände. Andere Städte verwandeln solche Plätze in lebendige schöne Wohnquartiere, Lübeck lässt gammeln und sagt „ wir haben doch die Buddenbrooks, und das Theater. das muss den Leuten reichen“.

Eisbär

schrieb am 04.04.2024 um 09.24 Uhr:
Endlich mal ein Artikel, wo den kommentierenden Nörglern mal etwas entgegengesetzt wird. Da mache ich mit...
Die Innenstadt ist nicht tot. In der Innenstadt wohnen und arbeiten viele Menschen. Das ist das Potenzial. Nicht die Filialisten und Kaufhäuser, die heute keine Zukunft mehr haben.
Die Innenstadt wird nicht wieder wie früher. Das sollte sie auch gar nicht. Sie muss und wird sich verändern. Und das ist gut so und es gibt - gerade in Lübeck - viele Chancen, etwas tolles aus der Innenstadt zu machen.
Handel ist Wandel? Mag sein. Aber Wandel entsteht (nur) durch Handeln. Und das müssen wir alle. Das können weder die Stadtverwaltung, der Handel oder die Kulturschaffenden allein. Das können wir nur alle gemeinsam. Indem wir das, was wir behalten wollen, stärken.
Also: Nörgelt hier nicht rum. Wenn Ihr das Theater behalten wollt, geht hin. Wenn Ihr den Buchhandel behalten wollt, kauft dort ein.

Los geht´s.

Powow

schrieb am 04.04.2024 um 09.39 Uhr:
jaja. Ich kann mich auch noch erinnern: an die Staus und Abgase in der Innenstadt in den 90ern. Was war das doch ätzend. Und wegen Beckergrube: die Straße ist seit Jahren für den durchgabgsverkehr gesperrt; was genau sollte da jetzt durch die Baustelle pleite gehen? ich fänd es ja sehr cool, wenn die ganzen Schwarzmaler ihre hellseherischen Fähigkeiten mal für etwas positives einsetzen würden. lottospielen ode Fußballtips zb

Justin_Time

schrieb am 04.04.2024 um 09.45 Uhr:
Lübecks Innenstadt (nicht nur die) ist eine totale Bruchbude (im Vergleich zu anderen Städten in der Umgebung), deshalb hasse ich die Stadt wie sie ist. Wenn ich könnte, würde ich sofort wegziehen. Auch die politische Situation gleicht einer Bruchbude. Was will man denn mit einem Haufen Sche...e anfangen?
Ihr könnt ja gerne im Müll investieren. Und dabei den demografischen Wandel vergessen.

Also, manche Leute, tststs...

Oliver

schrieb am 04.04.2024 um 09.47 Uhr:
Die Innenstadt muss vor allem für Touristen attraktiv bleiben, denn wegen der ganzen Denkmäler und der Altstadt kommen die Leute her.
Die Lübecker Einwohner, die sowieso gerne lieber mit der Karre fahren statt mit Rad/Bus, die könn doch eh zum LUV fahren oder CITTI, was wollt ihr also in der Innenstadt?
In der Innenstadt ist kein Platz für dutzende Parkplätze für die Horden an Autos, mit denen die Leute in die Stadt zum Shoppen wollen. Begreift es endlich mal! Die Innenstadt ist eng genug!

Wenn Lübeck für euch wirklich so tot, so unerträglich und so schlimm ist, warum zieht ihr dann nicht weg?

Waldemar Wagner

schrieb am 04.04.2024 um 10.51 Uhr:
@Justin_time

was hält sie hier? Bitte wegziehen, keine Ausreden. Umziehen können Sie jederzeit. Ein Problem in Lübeck weniger. Und Tschüß, kommen Sie bitte nicht mehr wieder!

Ex-Lübecker

schrieb am 04.04.2024 um 11.13 Uhr:
Dis Diskussionen über die Innenstadt sind derart verfahren. Hier die Auto-Befürworter und dort die Auto-Gegner. Am letzten Wochenende gab es eine Sendung auf N3 über die 20 schönsten Städte an der Ostsee. Lübeck, die Königin der Hanse, war nicht darunter. Dafür Städte wie Flensburg, Wismar und Stralsund. Ich kenne sie alle. Gemeinsam haben sie aber auch vernünftige Konzepte eines vertretbaren Miteinanders. In Stralsund ist der alte Marktplatz zum Beispiel zum Parken außerhalb der Marktzeiten freigegeben. Aber was wirklich alle Städte gemein haben, ist eine Sauberkeit ohne beschmierte Wände und demolierte Sitzmöglichkeiten. Fasziniert haben mich die Städte in den baltischen Staaten die auch eine gewisse Gemütlichkeit und Gelassenheit ausstrahlen. Hier in Deutschland gibt es anscheinend nur noch Schwarz und Weiß.

Justin_Time

schrieb am 04.04.2024 um 11.42 Uhr:
@Waldemar Wagner
Unbequeme Menschen mit einem anderen Blickwinkel passen Ihnen also nicht, Waldemar Wagner?
Typisch, immer die gleiche Leier. Ihnen fällt aber auch wirklich nichts neues ein, was?

Stefan Höfel

schrieb am 04.04.2024 um 12.53 Uhr:
@Ex-Lübecker
Lübeck war nicht dabei, weil die Sendung am 1. April ausgestrahlt wurde. Sie sind darauf reingefallen.
Der Titel der Sendung war „… kennen sollten“. Lübeck kennt man ja schon, andere Städte nicht.
Viel Spaß in Lübeck SH

Waldemar Wagner

schrieb am 04.04.2024 um 13.42 Uhr:
Austeilen, aber nichts einstecken können. Sie haben es prima bewiesen!

Wann ist ihr Umzugstermin?

Just_am_Nölen

schrieb am 04.04.2024 um 15.47 Uhr:
Wie wäre es denn, wenn ihr statt zu nölen, eure Ideen zur Belebung der Innenstadt einbringt? Ich meine ihr wollt doch Veränderung oder wollt ihr tatsächlich nur nölen?

"Als eines der letzten Projekte ist am Mittwoch die "Denkbar" in der Dr.-Julius-Leber-Straße 9-11 gestartet. Hier können die Lübecker montags (10 bis 16 Uhr), dienstags (12 bis 16 Uhr) und donnerstags (12 bis 18 Uhr) sich über die Belebung der Innenstadt informieren und Vorschläge einbringen."

Kopfschütteln

schrieb am 04.04.2024 um 16.38 Uhr:
Wohnraum, Wohnraum, Wohnraum. Wie soll denn so etwas finanziert werden.

Alleine die Installation von Heizungen / Toiletten für einzelne Räume/ Wohnungen damit getrennt abgerechnet werden kann, ist nur für Millionäre machbar. Das rechnet sich nie und nimmer.

Dazu würden viele Wohnung, die im Innenraum liegen, ohne jegliches Tageslicht auskommen müssen. Totaler Schwachsinn. Großes Geschrei aber dann nur das Minimum an Miete zahlen wollen...

Justin_Time

schrieb am 04.04.2024 um 17.02 Uhr:
@Just_am_Nölen

Vielen dank für den konstruktiven Vorschlag. Aber ich lasse meine Frust hier lieber aus.

Marcus

schrieb am 04.04.2024 um 19.11 Uhr:
Warum gibt es so viele Leerstände in der Innenstadt, aber keine im Cittipark?
Warum befragt die Stadt nicht die Kunden im Cittipark, weshalb sie dort einkaufen und nicht in der Innenstadt?
Und schon wüsste die Stadt wo sie ansetzen kann.

MM Hl

schrieb am 04.04.2024 um 19.53 Uhr:
@Dustin Town und Co.

Es geht nicht nur um den Autoverkehr. denn andere Städte haben genügend Parkmöglichkeiten in der NÄHE, die kostenlos sind , OHNE das das teuer bezahlt werden muß wie in HL, ohne die reinen Gängeleien mit Pollern und Bänken ,auf denen eh keiner sitztund Rad wegen die 8 Meter breit sind.

Sinnvoll ist es kaum ALLES was das Auto oder Individualverkehr betrifft , zu verteufeln. Autos müssen nicht unbedingt zum Bummeln und Einkaufen direkt in der Stadt sein- aber es muß in naher Umgebebung Möglichkeiten geben, das Fahrzeug abzustellen und zwar kostenlos, denn ansonsten kommt niemand mehr aus dem Umland nach HL. Alle gehen den Weg des "geringsten und kostengünstigesten Widerstandes"

Zum Anderen gibt es auch Ältere(!), Gehbehinderte und zwar relativ viele in HL , die eben nicht mehr Fahrrad fahren können und die eben eine Mikrowelle nicht mehr zur Wallhalbinsel schleppen können und keine Mögklichkeit mehr haben in Lübeck das Gerät dann nach Hause zu bekommen. Daher verschwanden auch Schaulandt, Lehmensiek, Warter und co. von dort. SElbst Ärzte gaeb auf und gngen in Facharztzentren , wie in der Kronsforder Allee.

Selbst die Angestellten von Läden , die mir persönlich bekannt sind, kamen aus dem Umland mit dem Auto nach HL und mußten letztlich das Fahrzeug für 150 € im Monat ins Parkhaus stellen, nur um zu arbeiten, da man ihr Fahrzeug und sie schon praktisch als Störenfried und als "Feindbild" in der Stadt sah.

Dann ist auch nich etwas für mich völlig klar:
Das hohe "Niveau" der Kaufleute Lübecks hat sich um 180 Grad gewandelt:
Billigläden mit Firlefanz, Spielhallen, Shishabars, Babiere , Wettbüros usw, haben sich anstelle von Haerder, Anny Friede, Schaulandt, Beutin Pagels usw. etabliert- wer geht dorthin? Doch nicht die Bürger aus HL mit Schwerpunkt Ü50. Auch Restaurants gibt es immer weniger, dafür Dönerläden; das bedeutet die Abende sind relativ schlecht besucht und , bis auf einige Touristen.

Mich zieht nicht nur die Parkplatzsituation aus Lübeck, auch die o. g Situation, z. B bei Haerder ,wo Drogensüchtige agieren und man Vorsicht walten lassen muß, oder unlängst eine Gruppenschlägerei in der Sandstrasse. Unlägst kamen Vorschläge für die Planung von Migrantenwohnnungen im ehemaligen Karstadthaus. Das soll den Umsatz in HL fördern?

Wenn Sie das alles "förderlich" für Umsatz und Geschäft finden und es Ihnen gefällt -OK. Mir nicht!

( Besuchen Sie mal die City Passage: Parkplätze kostenlos, transportieren von Waren kein Problem im Trocknen , Fachberatung sehr gut, freundliche MA, alles an Kulinarischem was man möchte, griechisch, italienisch, typisch deutsch, Kaffe,Kuchen, Eis aus Italien , usw usw. und alles ohne nass zu werden und ewig zum KFZ laufen zu müssen)!

Was soll ich da in der Stadt? Baut weiter Poller , leitet den Verkehr weiter im Kreis als Irrweg , erhöht die Parkgebühren und schickt Knöllchenverteiler los , und guckt dem fortschreitenden Leerstand weiter zu. Der Letzte macht das Licht aus!

Mullemaus

schrieb am 04.04.2024 um 22.28 Uhr:
Ich wohne in der Innenstadt und trotzdem gehe ich in der Stadt nicht einkaufen. Ich husche durch, weil ich muss.
Die Stadt ist unattraktiv, langweilig und teilweise dreckig. Sehr viel Leerstand, Geschäfte, die oft nur verkaufen was keiner braucht (oder auch potthässliche Klamotten), nicht familienfreundlich. Da können noch so viele Blümchen auf den Schranken oder Kolberg stehen. Das reißt es nicht raus.
Ich hab gerade keinen konkreten Verbesserungsvorschlag parat. Und ich finds super, dass die Autos nicht überall hinfahren dürfen, denn mehr und kostenlose Parkplätze retten die Stadt auch nicht.
Und zum Thema Citti Park oder Luv: Ich nutze im Cittipark nur Aldi, Rossmann, SmythToys und Mediamarkt. Und im Luv besuche ich nur Ikea und auch Mediamarkt ab und an. Trotzdem nehme ich die Fahrtzeit in Kauf und bin dort lieber. Es wird mehr geboten und Schaufensterbummel ist ja auch nett bei der Abwechslung, wenn nicht alle 2 Meter ein Friseur oder Döner zu sehen ist.

MM HL

schrieb am 05.04.2024 um 15.11 Uhr:
@ Mullemaus (Ich hab gerade keinen konkreten Verbesserungsvorschlag parat. Und ich finds super, dass die Autos nicht überall hinfahren dürfen, denn mehr und kostenlose Parkplätze retten die Stadt auch nicht. )

Aber es wäre doch ein Anfang/ Motivation nach HL zu kommen:

Im Internet einkaufen , ist in der Regel einiegs günstiger vom Preis her. Das weiß mittlerweile jeder. Dann sollen *zusätzlich* noch Kosten oben drauf kommen fürs Parken, wen ich dann trotz des höheren Preises einen laden in HL unterstütze?

Das ist dann doch dann ein doppeltes Eigentor.
Es muß in HL ein Konzept her, was die Menschen wieder nach Lübeck in die Innenstadt bringt- dafür ist es allerdings jetzt nach vielen jahren 20 nach 12 und zu spät.
Allerdings sind Knöllchenverteiler, Poller, Plastikbänke, Barbiere, Dönerläden an allen Ecken, Wettbüros und Shishaläden , sowie Parkgebühren von 3€/Std eben kaum hilfreich, eher das Gegenteil.

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