Autos aus Russland geholt: Zwei Prozesse in Lübeck

Lübeck: Archiv - 05.05.2024, 11.19 Uhr: Die große Politik trifft auf das Amtsgericht Lübeck: Am Mittwoch gibt es gleich zwei Prozesse wegen "Straftaten nach dem Außenwirtschaftsgesetz". In beiden Fällen wurde trotz der Sanktionen jeweils ein Auto aus Russland nach Deutschland gebracht.

Einer 42-jährigen Angeklagten aus Lettland wird vorgeworfen, gegen das von der EU verhängte Embargo gegen Russland verstoßen und am 22. Juni 2023 als Beifahrerin ihres Ehemannes einen auf sie in Russland zugelassenen Pkw aus Lettland über Travemünde in die Bundesrepublik Deutschland verbracht zu haben. Zuvor soll das Fahrzeug am 22. Mai 2023 aus Russland nach Lettland und damit in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union eingeführt worden sein.

Der zweite Prozess: Einem in Spanien wohnhaften 25-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, gegen das von der EU verhängte Embargo gegen Russland verstoßen und am 18. Juni 2023 ein Fahrzeug, das auf ein Unternehmen in Russland zugelassen gewesen sein soll, aus Dänemark über Puttgarden in die Bundesrepublik Deutschland verbracht zu haben. Zuvor soll das Fahrzeug von der Russischen Föderation über Norwegen nach Finnland eingeführt und von dort über Schweden nach Dänemark verbracht worden sein.

Am Mittwoch gibt es in Lübeck zwei Prozesse um eingeführte Autos aus Russland. Symbolbild

Am Mittwoch gibt es in Lübeck zwei Prozesse um eingeführte Autos aus Russland. Symbolbild


Text-Nummer: 165699   Autor: StA./red.   vom 05.05.2024 um 11.19 Uhr

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