Travemünde feiert das Seebad-Kultur-Festival

Lübeck - Travemünde: Das „Seebadkultur-Festival“ lädt mit Livemusik, Street Food und guter Laune vom 15. bis 20. Mai (Pfingstmontag) zum entspannten Saisonauftakt ein. Geboten werden kleine und feine Veranstaltungsmomente an den Strandterrassen und auf der Strandbühne an der Nordermole, die eine Vorschau auf das Saisonprogramm 2024 mit Musik, Bewegung und Lesungen in Travemünde geben.

Die Gäste erleben sechs Tage lang eine entspannte Loungeatmosphäre und ein gelassenes Lebensgefühl mit Sinn für Nachhaltigkeit und einem tollen Blick auf das Meer. Eine Bar und Foodtrucks sorgen für Getränke und Speisen. Das „Seebadkultur-Festival“ ist eine Veranstaltung der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) in Kooperation mit bajazzo und Travemünder Vereinen, Eintritt frei.

„Das Festival ist eine schöne Einstimmung auf das Sommerprogramm 2024“, zitiert die LTM ihren Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Puschaddel. „Das Kulturerlebnis an den Strandterrassen als touristischer Erlebnisraum ist einmalig und es trägt - ganz im Sinne unseres Touristischen Entwicklungskonzeptes (TEK) - mit seinem nachhaltigen Veranstaltungskonzept zur Angebotsentwicklung in Travemünde als klimafreundliches Reiseziel bei.“

„Das Seebadkultur-Festival bedeutet Sommeranfang, Kunst und Kultur und ein entspanntes Lebensgefühl am Meer. Wir verwandeln die Strandterrassen in eine Wohlfühlzone und laden unsere Gäste zum Entspannen, Genießen und Träumen mit Blick auf die Schiffe und das Wasser ein,“ sagt LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas. „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Festival ein Format geschaffen haben, mit dem wir die Vielfalt der Veranstaltungslandschaft in Travemünde vorstellen und das Thema Nachhaltigkeit besonders in den Fokus stellen können. Das Festival ist eine kleine Kostprobe und ein Schaufenster für die Saison 2024 und macht Lust auf den Sommer in Travemünde.“ Auf dem Programm stehen Livekonzerte mit Funk, Soul. Jazz, Pop, Rock, Irish Folk und lateinamerikanischen Rhythmen sowie Poetry Slam, Podcasts und Salsa on the beach-Tanzkurs mit Rasoul.

Das Thema Nachhaltigkeit schwingt in allen Aspekten des Festivals mit und sorgt sechs Tage lang für eine unbeschwerte Festivalatmosphäre an den Strandterrassen. So werden bei den Vorbereitungen lange Transportwege vermieden und gleichzeitig steht die Zusammenarbeit mit Anbietern regionaler Produkte ganz weit vorne, um den CO2-Fußabdruck des Festivals zu reduzieren. Darüber hinaus kompensiert die LTM mit #gemeinsambuddeln durch das Pflanzen von Bäumen ihren Teil für Transporte und Fahrten– und das Besondere ist: Die Bäume werden mit #gemeinsambuddeln direkt in der Hansestadt Lübeck gepflanzt. Auch die Festivalbesucher haben die Möglichkeit, den Einsatz von fossilen Brennstoffen für An- und Abfahrt und die Zubereitung von Speisen mit dem Kauf eines Baumes auszugleichen. Oft wird vergessen, dass Nachhaltigkeit viel mehr ist als Klimaschutz. Es geht auch um Wertschätzung, Fürsorge und Gemeinschaft. Viele der Künstler kommen aus der Region und sind hier zu Hause. Auch lokale Vereine und Partner wie die Künstler-Gemeinschaft Travemünde und der Kunstpavillon, die Segelschule für Kinder Camp Ahoi, die Kinderchöre Piccolino, Sing it und Strandbande sowie der Lübecker Yacht-Club LYC - mit dem Regattastart der „Brassfahrt“ am 18. Mai 2024 - präsentieren sich an den Strandterrassen mit einem abwechslungsreichen Programm.

Den Strom, den die LTM für die Konzerte, das Kühlen sowie für die Zubereitung von Lebensmitteln und die Beleuchtung am Abend benötigt, bezieht sie nach eigenen Angaben aus 100 Prozent regenerativen Energiequellen wie Windkraft oder Solar. Außerdem wurde der Festival-Energieverbrauch unter die Lupe genommen und nach weiteren Einsparmöglichkeiten geforscht. Weniger ist in diesem Fall mehr! Das gilt auch für den Verpackungsmüll und so wird auf dem Festival optional zu To-Go-Angeboten mit dem Mehrwegsystem RECUP/-BOWL gearbeitet. Dekorationselemente und Teile der Ausstattung kommen bei der LTM wiederholt zum Einsatz und werden in den unterschiedlichsten Varianten wiederverwendet. Auf einen mehrseitigen Programmflyer für die Veranstaltung wird ebenfalls verzichtet, dafür gibt es eine Postkarte aus Blütensamenpapier zum Aussäen in der Natur und mit QR-Code, der auf das Online-Programm verweist.

Das Festival öffnet vom 15. bis 20. Mai 2024, täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr, Pfingstmontag von 12:00 bis 18:00 Uhr.

Tipp zur Anreise: Wer schnell, umweltfreundlich und ohne Stau nach Travemünde reisen möchte, der ist am besten mit Bus und Bahn unterwegs, Infos unter www.nah.sh.


Programmübersicht:

Mittwoch, 15.05.2024
14:00 bis 17:00 Uhr: Cecilia Martines Trio, Latin, RnB and Jazz
18:00 bis 21:00 Uhr: Mesa Morales and Band, Salsa Cubana

Donnerstag, 16.05.2024
13:00 bis 14:00 Uhr: Gedankensprünge, Live-Podcast der Lübecker Hochschulen
14:00 bis 17:00 Uhr: Baltic Soulbop Trio, Jazz and Soul
18:00 bis 21:00 Uhr: The Funky Tunes, Akustic Pop

Freitag, 17.05.2024
14:00 bis 17:00 Uhr, Ten To Go, Funk and Soul
18:00 bis 21:00 Uhr, Eat more fish, Funk and Soul

Samstag, 18.05.2024
14:00 bis 17:00 Uhr, Nuthouse Flowers, Irish Folk
18:00 bis 21:00 Uhr, Roarings 40´s, Rock, Pop and Cover

Sonntag, 19.05.2024 (Pfingstsonntag)
12:00 bis 14:00 Uhr: Salsa on the beach mit Rasoul
14:00 bis 17:00 Uhr: Frollein Motte, Herzpop
18:00 bis 21:00 Uhr: Rumba Santa, Latin-Ska-Punk

Montag, 20.05.2024 (Pfingstmontag)
13:00 bis 15:00 Uhr, Slam Poetry und Stand Up Show De Luxe
16:00 bis 18:00 Uhr, Rooftops, Soul and Pop

Und etwas abseits der Strandpromenade: Spuerkeess-Bankers in Concert

Samstag, 18.05.2024, 20:00 Uhr: "A Tribut to Frank Sinatra", Maritim Strandhotel Travemünde, Saal Maritim, Einlass ab 19:00 Uhr, Eintritt frei

Sonntag, 19.05.2024, 16:00 Uhr: Atlantic Grand Hotel Travemünde, Konzertmuschel, Hotelgarten, Einlass ab 15:00 Uhr, Eintritt frei

Das „Seebadkultur-Festival“ findet im Bereich der Strandterrassen statt. Foto: Archiv/HN

Das „Seebadkultur-Festival“ findet im Bereich der Strandterrassen statt. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 165747   Autor: Veranstalter/red.   vom 12.05.2024 um 14.11 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Stephan Wolf

(eMail: stephan@stewolf.com) schrieb am 17.05.2024 um 10.44 Uhr:
Grüne Köpfe sind so fixiert, da finden Erkenntnisse offensichtlich keinen Eingang. Schon im vergangenen Jahr hat der vegane Ansatz beim Catering des Festivals eher Ablehnung ausgelöst. Dieses Mal sind die Anbieter weitgehend ferngeblieben. Ein Kaufmann weiß eben, dass man nicht verkaufen kann, was das Publikum nicht will.

Ich habe den einsamen Foodtruck angesteuert, der Cheeseburger mit Speck und Pommes anbot. Doch der Mann hinter dem Tresen hat wohl meinen hungrigen Blick sofort erkannt und mich nach meiner hoffnungsfrohen Bestellung gleich darauf hingewiesen, dass er leider nur Fleischersatz anzubieten hatte. Es hat ihn nicht wirklich verwundert, dass ich mich enttäuscht abwandte.

Ich hatte den Truck gut 2 Stunden im Blick, aber außer drei Tüten Pommes wurde in dieser Zeit nichts verkauft. 8,50 € für einen Cheeseburger, der keiner ist, sind eben nicht wirklich der Renner.

Genauso wenig wie die Baumsetzlinge, die man zur Beruhigung seines ökologischen Gewissens kaufen konnte, um den angeblich gewaltigen CO2-Fußabdruck auszugleichen. Auf diese billige grüne Indoktrination fällt wohl doch niemand rein. Zumindest habe ich den ganzen Abend über keinen Interessenten erblickt.

Richtig leidgetan hat mir der einsame Eisverkäufer. Bei heftigem Küstenwind und Temperaturen an der Zittergrenze stand auch er erfolglos da und langweilte sich. Dabei erleben wird doch angeblich soeben den heißesten Mai seit hundert Jahrenl.

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