Mit dem X85-Fahrradbus nach Fehmarn

Lübeck: Auf die Sonneninsel mit dem Fahrrad im Gepäck: Der X85-Fahrradbus nach Fehmarn ist auch in diesem Jahr wieder unterwegs. Zwischen Lübeck und Fehmarn fahren zusätzliche Busse des Typs X85-F, ein einstöckiger Bus mit Fahrradanhänger und Platz für bis zu zwölf Räder inklusive E-Bikes.

Über Pfingsten sowie an den Wochenenden im Sommer ab dem 1. Juni bis zum 29. September verkehrt der X85-F je Fahrtrichtung drei Mal täglich zwischen Lübeck und Fehmarn-Burg.

Die Fahrt mit dem Fahrradbus dauert etwa zwei Stunden. Die Abfahrten in Lübeck Hauptbahnhof sind samstags und sonntags um 08:20 Uhr, 13:20 Uhr und 17:20 Uhr, in Fehmarn-Burg um 10:10 Uhr, 15:10 Uhr und 19:10 Uhr. Der Bus fährt die Haltestellen Lübeck, Lensahn, Oldenburg in Holstein und Fehmarn-Burg an – die Stationen, an denen eine große Nachfrage erwartet wird. In Haffkrug und Großenbrode ist kein Halt vorgesehen. Plätze im Fahrradanhänger können nicht reserviert werden, und es gibt keine Mitnahmegarantie.

Die modernen Doppelstockbusse ersetzen als Linie X85 während der Bauzeit der Fehmarnbelt-Hinterlandanbindung die Züge zwischen Lübeck und Fehmarn. Die Busse sind stündlich unterwegs mit Haltestellen in Haffkrug, Lensahn, Oldenburg in Holstein, Großenbrode und Fehmarn-Burg. Im Unterschied zum X85-F sind die X85-Busse aber nur mit Anhängern mit Platz für bis zu fünf Fahrräder ausgerüstet; E-Bikes können aufgrund ihres Gewichts nicht transportiert werden. Bei den zusätzlichen Fahrradbussen ist das anders.

In den Bussen X85 und den Fahrradbussen X85-F gilt der Schleswig-Holstein-Tarif. Auch das Deutschlandticket wird anerkannt. Reisende mit Fahrrad benötigen eine zusätzliche Fahrradfahrkarte. Tickets für die Busse sind vorab in der App „DB Navigator“ oder online unter bahn.de sowie nah.sh erhältlich.

Mit dem Fahrradbus geht es über die Fehmarnsundbrücke auf die Sonneninsel. Fotos: Archiv/HN

Mit dem Fahrradbus geht es über die Fehmarnsundbrücke auf die Sonneninsel. Fotos: Archiv/HN


Text-Nummer: 165842   Autor: Bahn/red.   vom 13.05.2024 um 14.39 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

J. Gerwien

schrieb am 13.05.2024 um 15.54 Uhr:
Respekt, da hat die DB Pressestelle sich ja Mühe gegeben, in diesem Text jede Menge Müll zu fabrizieren.
Busse des "Typs" X85-F, die Doppeldecker, die einen Anhänger für 5 Fahrräder haben - bloß nicht mit Leuten reden, die das vor Ort kennen....

Misanthrop

schrieb am 13.05.2024 um 17.57 Uhr:
@J. Gerwien

Ich zitiere den Text:
"Unterschied zum X85-F sind die X85-Busse aber nur mit Anhängern mit Platz für bis zu fünf Fahrräder ausgerüstet; E-Bikes können aufgrund ihres Gewichts nicht transportiert werden. Bei den zusätzlichen Fahrradbussen ist das anders."

Der letzte Satz sollte eigentlich alles klären. Aber Hauptsache erstmal gegen die DB Stimmung machen, weil man den Text nicht verstehen kann oder will. Aber das ist ja leider ein sehr häufiges Problem in der heutigen Zeit: man liest die Überschrift, vielleicht auch den ersten Abschnitt. Nimmt sich das raus, worüber man sich maximal empören kann und die Anderen folgen dem Empörium, weil es die gängigen Vorurteile untermauert.
Hach ja... Lesen, Verstehen und anständige Kommunikation sind dem leider Empörium so fern wie ein Schwein vom Fliegen.

Cyril

schrieb am 14.05.2024 um 08.28 Uhr:
Schlecht ist aber doch: keine Reservierung, keine Mitnahmegarantie!

Da muss Mensch bereit sein Sonntagabend zurück von Burg nach Lübeck zu radeln.

J. Gerwien

schrieb am 14.05.2024 um 14.05 Uhr:
@Misantroph:

Hauptsache, einem Kommentatoren einen mitgeben, ohne was zu wissen, oder?

Fakt ist (sagen Sie mir was anderes):

- es gibt keine Busse des "Typs" X85-F - das ist eine besondere Linienbezeichnung und kein besonderer Bustyp. Da fahren strunznormale Busse mit Fahrradanhänger. Aber das wissen Sie ja.

- die Doppeldecker der X85 haben einen Fahrradträger, aber keinen Anhänger. Aber auch das wissen Sie ja, ist aber bestimmt von der Definition für Sie egal. Also dann am besten bei der DB anfangen, Qualifikation für die Pressestelle dort ist bei Ihnen definitiv vorhanden.

Und ja, ich hab das bis zu Ende gelesen und stecke in den Details mehr drin als manch anderer - offenbar halt auch mehr als so ein Pressepraktikant. Nur das wollte ich zum Ausdruck bringen.

So - und nun nochmal querlesen und schauen, was mir eigentlich zum Vorwurf gemacht wird, und was in dem Bericht halt wirklich schlecht formuliert ist.

Danke und Ende!

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