Weitere Einbahnstraßen für Radfahrer aufgehoben

Lübeck - St. Jürgen: Nach und nach prüft die Hansestadt Lübeck alle Einbahnstraßen im Stadtgebiet auf die Möglichkeit, die Gegenrichtung für Radfahrer freizugeben. Die Maßnahme soll der Förderung des Radverkehrs dienen. In den nächsten Wochen werden einige Einbahnstraßen in St. Jürgen entsprechend beschildert.

In den folgenden Straßenabschnitten wird eine Freigabe in Gegenrichtung erfolgen:

· Blücherstraße zwischen Wakenitzstraße und Zietenstraße
· Seydlitzstraße zwischen Zietenstraße und Wakenitzstraße
· Yorckstraße zwischen Wakenitzstraße und Zietenstraße
· Wakenitzstraße zwischen Zietenstraße und Kalandstraße

Voraussichtlich nach den Pfingstfeiertagen wird die Beschilderung aufgestellt, mit der die neue Regelung in Kraft tritt. Das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ erlaubt dann die Nutzung beider Fahrtrichtungen für Radfahrer.

In Kürze ist außerdem die Freigabe für den Radverkehr in Gegenrichtung in der Friedrichstraße und in der Billrothstraße vorgesehen.

"Eine Freigabe der Wakenitzstraße zwischen der Kalandstraße und der Moltkestraße wird es aus Sicherheitsaspekten nicht geben, da hier eine sichere Weiterführung der Radfahrenden in Richtung Innenstadt (Rehderbrücke) nicht gewährleistet werden kann", so die Stadtverwaltung zu ihrer Prüfung. "Auch ein Zweirichtungsradverkehr zwischen der Wakenitzstraße und der Hüxtertorallee ist nicht möglich, da dieser zu Konflikten und Unfällen führen kann und innerorts nicht den Regelwerken entspricht."

Seit Sommer 2011 prüft die Stadt Einbahnstraßen, ob sie für Radfahrer in beide Richtung freigegeben werden können. Das Projekt startete in der Innenstadt und wird seitdem auch in anderen Stadtteilen durchgeführt.

In St. Jürgen werden weitere Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben. Foto: Archiv

In St. Jürgen werden weitere Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben. Foto: Archiv


Text-Nummer: 165877   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 14.05.2024 um 16.39 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Klaus-Dieter Ulrich

(eMail: klausdieterulrich@yahoo.de) schrieb am 14.05.2024 um 17.22 Uhr:
Jawoll, noch mehr enge Einbahnstraße, die einseitig bepackt werden für den Radverkehr freigeben! Noch mehr gefährliche Situation provozieren, wenn sich Auto- und Radfahrer auf der gleichen Fahrspur begegnen. Was ist mit Fahrrädern mit Anhänger oder Lastenräder? Was war nochmal der eigentliche Sinn der Einbahnstraßen. Als Autofahrer wirst Du immer mehr zum Trottel der Nation gemacht! Zu wenig Parkplätze und jetzt werden auch noch einspurige Straßen praktisch unbefahrbar gemacht…

SW

schrieb am 14.05.2024 um 17.23 Uhr:
Das sind alles sehr schmale Straßen.
Macht es da wirklich Sinn, beide Richtungen für Radfahrer freizugeben?

Einerseits wird das Parken drastisch eingeschränkt und verboten und siehe da, kaum ist etwas Zeit vergangen, werden zur allgemeinen Freude für Radler 2 Fahrtrichtungen als Sonderrecht in den schmalen Einbahnstraßen freigegeben.

Wozu eigentlich?

Gero Markus (Lübeck)

(eMail: geromarkus@hotmail.com) schrieb am 14.05.2024 um 17.47 Uhr:
Wozu man Einbahnstraßen freigibt für Radfahrer in beide Richtungen?
Ein Auto kann man bequem um die Ecke oder im nächsten Parkhaus unterstellen, das muss nicht vor der Tür sein. Dagegen ist es wichtig, dass man Radfahrern ermöglicht, möglichst zügig sich in der Stadt zu bewegen - wie man es als Autofahrer auch tut. Dazu gehört aber, dass man keine großen Umwege strampeln muss.
Deswegen ist es mehr als sinnvoll, Einbahnstraßen für den Radverkehr freizugeben, wo immer es eben möglich ist. Denn ein Fahrrad ist ein Fortbewegungsmittel, kein Spielzeug.

Öffizient

schrieb am 14.05.2024 um 18.12 Uhr:
Dann sollte die Stadt die Kahlhorststrasse zur Kreuzung St.Jürgen Ring mal prüfen. Jeden Tag donnern einem Radfahrer samt Kindern (vorbildliche Erziehung), E-Bikes, Roller und andere diverse Gestelle in die falsche Richtung entgegen. Das regt mich als Radfahrer so dermaßen auf. Die Kahlhorstschule gleich nebenan, die Kinder kriegen das gleich vorgelebt, weil Mutti ja schon falsch in die Strasse morgens reinfährt. Wenn man Leute drauf anspricht, wird man beleidigt. Die, die wissen das sie falsch fahren, fahren dann noch auf dem Bürgersteig. Zumindest sollte da mal öfters kontrolliert werden.

Hartmut Törber

(eMail: h.toerber@arcor.de) schrieb am 14.05.2024 um 18.26 Uhr:
So, jetzt ist die Einbahnstraße-Regelung für Radfahrer aufgehoben. Gilt jetzt eigentlich weiterhin rechts vor links oder ist diese Regelung auch für Radfahrer aufgehoben?

Fritze Bolle

schrieb am 14.05.2024 um 18.55 Uhr:
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Unfallrisiko zu erhöhen. Dies ist eine davon.

Andreas Skusa

(eMail: andreas.skusa@gmx.de) schrieb am 14.05.2024 um 19.24 Uhr:
Wie ist das jetzt mit dem Sicherheitsabstand von 1,5 Meter?

Justin_Time

schrieb am 14.05.2024 um 19.26 Uhr:
Ähhh, ja... und was ändert das zu vorher? Außer, dass die Radfahrer das jetzt dürfen?

A.St.

schrieb am 14.05.2024 um 19.51 Uhr:
Wo bleibt dabei der Abstand von 1,5 m, der einzuhalten ist? Gilt der für diese Straßen dann nicht mehr? Einhalten wird hier wg. zu gringer Fahrbahnbreite meist unmöglich! Der Autofahrer hat im Zweifelsfall dann wie meist Schuld, wenn etwas passiert.

Wilfried Leverenz

schrieb am 14.05.2024 um 19.53 Uhr:
Beim Überholen eines Radfahrers sind 1,5mtr seitenabstand zwingend Vorgeschrieben. In Einbahnstr.,die ja auch wegen ihrer geringen Breite nur Einrichtungsfahrbahnen sind spielen diese Gesetze keine Rolle mehr.

Horst Mahler

schrieb am 14.05.2024 um 21.21 Uhr:
Finde ich gut. Um etwas Platz zu schaffen, könnte man in den engen Straßen zumindest auf einer Seite das Parken verbieten.
Ja, liebe Autofahrer, es muss nicht jeder Quadratmeter des öffentlichen Raumes als Lagerplatz für Autos reserviert werden. Die Autos in der Stadt sind eine regelrechte Pest. Wird Zeit, dass sich das endlich ändert.
Lebensraum für Menschen, statt Lagerplätze für Autos! Und mehr Platz für umweltfreundliche Fahrräder!

OV

schrieb am 14.05.2024 um 22.11 Uhr:
Vor allem kann das auch für Fußgänger sehr gefährlich sein, wenn die Partisanen in beide Richtungen fahren dürfen. An die Fußgänger denkt nämlich mal wieder keiner. Einbahnstraße sollte Einbahnstraße bleiben, ohne Ausnahme.

Bürger aus HL

schrieb am 14.05.2024 um 22.30 Uhr:
Genau richtig so. Und am besten noch die Aufhebung der Ampelregeln für Radfahrer. Lässt Sie alle fahren wie sie wollen und wo sie wollen. Wir sind ein freies Land.

Manfred Vandersee

schrieb am 14.05.2024 um 22.41 Uhr:
An den Stellen macht es Sinn, den Radverkehr nicht weiter zu "kriminalisieren". Sehr viele fahren wegen der abstrusen Einbahnstraßenregelungen in der Gegend mit dem Rad ohnehin oft entgegesetzter der Einbahnstraßen, so dass es endlich legal ist, diese Straßen mit dem Rad in beide Richtungen zu fahren.

Grundsätzlich gilt ohnehin, dass man im Straßenverkehr die Augen offen halten muss und auch auf Leute achten muss, die sich nicht regelkonform verhalten.

Autofreund

schrieb am 14.05.2024 um 23.09 Uhr:
...und wieder einmal mehr ein glänzendes Beispiel für den verkehrsplanerischen Wahnsinn in dieser Stadt.

Klaus, auch Radfahrer

schrieb am 15.05.2024 um 00.30 Uhr:
Ein paar Meter Wakenitzstraße ersparen mir viele Meter übles Kopfsteinpflaster und eine unübersichtliche Kreuzung. Ich freue mich.
Und als Autofahrer werde ich auch damit umgehen können.

Traveliner

schrieb am 15.05.2024 um 06.33 Uhr:
Ich frage mich ob die Königstrasse vom Koberg in Richtung Innenstadt auch schon für Radfahrer freigegeben ist. Was mir das Täglich als Fussgänger entgegen kommt, ist schon erschreckend. Egal ob auf dem Bürgersteig oder auf der Strasse. Auch nach 10.30 Uhr wird gefahren in den Fusssgängerzonen wie die Damen und Herren wollen. Es wird ja nichts geandet, das weder Polizei noch Ordnungsdienst zu sehen sind.

Scheel

schrieb am 15.05.2024 um 06.55 Uhr:
Guten Morgen, ob das eine gute Entscheidung ist die Radfahrer in der Friedrichstraße in beiden Richtungen fahren lassen ,da fahren Busse und es ist ja nicht so breit.

Waldemar Wagner

schrieb am 15.05.2024 um 08.31 Uhr:
Das ist doch von Ideologen getriebener politischer Unfug.

Da wird die Gesundheit von Radfahrern bewusst aufs Spiel gesetzt, um den Autofahrern wieder ein bisschen Raum zu nehmen.

Für diese Maßnahme gibt es keinen vernünftigen Grund.

Gerald Krahn

schrieb am 15.05.2024 um 08.35 Uhr:
Schon unglaublich wie lange alles in Lübeck dauert, was zum Vorteil der Radfahrer ist. Seit 1997 dürfen Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben werden und in vielen Städten wurde das auch kurzfristig umgesetzt, warum klappt das in Lübeck nicht? Diese ganzen Sprüche von Förderung des umweltfreundlichen Radverkehrs sind doch alles nur Worthülsen.

Powerklaus

schrieb am 15.05.2024 um 08.46 Uhr:
Klar im Vorteil sind hier die kleinen und schmalen Autos.
Man könnte ja mal überlegen, die für diese Straßen zugelassene Fahrzeugbreite zu reduzieren 😂

Theo

schrieb am 15.05.2024 um 09.56 Uhr:
Ein kleiner, richtiger und längst überfälliger Schritt. Jetzt sollten die Einbahnstraßen im Brolingquartier folgen, nebst Sanierung der katastrophal hubbeligen Kopfsteinpflasterstraßen und Gehwege um die Befahrbahrkeit mit dem Rad und die Nutzbarkeit der Gehwege für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren zu verbessern bzw. zu ermöglichen.

Musikfreund aus Lübeck

schrieb am 15.05.2024 um 10.00 Uhr:
Noch mehr Extrawürste für die Tretomobile? Mit welcher Berechtigung?

Klugscheißer

schrieb am 15.05.2024 um 12.13 Uhr:
Vor der Wahl ist nach der Wahl! Man merkt immer mehr das der Bürgermeister nur Fahrradfahrer ist! Hoffentlich muß das Bürgermeister Büro noch Recht lange nach einem Chauffeur für Herrn Lindenau suchen. Unglaublich was hier abgeht.

Oliver

schrieb am 15.05.2024 um 12.32 Uhr:
Oh man, die Kommentarsektion gleicht wieder dem RTL-Nachmittagsprogramm.
Wieder alle nur am jammern.
Ein Auto ist der Stärkere im Verkehr und hat dementsprechend Rücksicht auf Schwächere zu nehmen. Da gibt es auch nichts zu verhandeln. Und wenn dann an einer Engstelle ein Radfahrer entgegenkommt, gibts eine einfache Lösung: das Bremspedal.

Und wenn es wirklich dann noch Bedenken bezüglich engen Straßen gibt, kann man ja z.B. als ersten guten Schritt die SUVs aus der Innenstadt verbannen.

Tino

schrieb am 15.05.2024 um 12.49 Uhr:
Schön, dass sich zur dringend notwendigen Verbesserung des Fahrradverkehrs in Lübeck schritt für schritt immer mehr tut.

Weiterhin sollten die Sanierungen des katastrophalen Radwegenetzes Vorang haben.
Und die Bettelampeln ...... Andere Städte sind in vielen Punkten schon deutlich weiter.

Wenn die Autofahrer über Veränderungen im Bezug zum Radverkehr meckern, ist man auf dem richtigen Weg.

Claus

schrieb am 15.05.2024 um 13.10 Uhr:
Allen die in diesem Artikel über die zu schmalen Straßen jammern sei gesagt, dass diese in St. Jürgen schön breit sind, da nur noch auf einer Seite geparkt werden darf.
Danke liebe Stadt, dieser Schritt war längst überfällig.

Otto Schneider

schrieb am 15.05.2024 um 16.42 Uhr:
@ Claus

Außer in der Kalkbrennerstraße,
wo auch Zweirichtungs-Verkehr für den MIV ist,
und dadurch,
dass mit dem beidseitigen Parken der PKW bewusst die Fahrbahn verengt wurde,
um sie angeblich zu entschleunigen (und sicherer zu machen!?!),
ist es dort für Radfahrer:innen sehr gefährlich geworden,
weil zu eng (geworden!),
und zu rücksichtslos die PKW-Fahrer:innen unterwegs sind.


Und die Kahlhorststraße ist zu eng (einseitig beparkt),
als dass die PKW den notwendigen (weit entfernt von 1,5m!) einhalten können,
wenn sie überholen wollen oder entgegenkommen.

Ausweichmöglickeiten gibt es dort kaum..

Sehr riskant für Radler:innen!

Die Sana-Klinik ist nicht weit ...

Grundsätzlich ist die Öffnen der Straßen für Radfahrer:innen in beiden Richtungen zu begrüßen,
weil das umweltfreundlichste Verkehrsmittel (endlich) beachtet und gefördert werden sollte.

Gero Markus (Lübeck)

(eMail: geromarkus@hotmail.com) schrieb am 15.05.2024 um 21.36 Uhr:
Vor allem die fahrradfeindlichen Kommentare hier fallen dadurch auf, dass sie pauschal "die Fahrradfahrer" beschuldigen, Regeln zu brechen, Nebenschauplätze ("Whataboutism") heraufbeschwören wie Radler in der Fußgängerzone, sarkastisch irgendwelche Szenarien ausmalen, die zu dem vorliegenden Artikel keinerlei Verbindung haben ("rechts vor links aufgehoben", "Ampelregelung für Radfahrer außer Kraft gesetzt") oder aber ohen Grundlage oder Differenzierung behaupten, die Situation für Fahrradfahrer sei toll ("Was denn noch?").
Abgesehen davon, dass die Mehrheit dieser Kommentare aufgrund ihrer journalistischen und durchdachten Qualität eigentlichj nicht geeignet sind, jenseits des Stammtisches veröffentlicht werden zu dürfen, sei diesen Kommentatoren entgegengebracht:
Die Infrastruktur für Fahradfahrer - die das wesentliche und sinnvollste Verkehrsmittel für eine Stadt benutzen - in Lübeck ist grottenschlecht. Es gibt ein paar wenige Stellen, wo es möglich ist, zügig und komfortabel sich mit dem Rad fortzubewegen. Viele Menschen in Politik und Verwaltung sowie im Auto bzw. hier in der Kommentarspalte haben auch nach 50 Jahren immer noch nicht begriffen, dass das Auto in Lübeck nach wie vor auf der Überholspur fährt und der Radler unter schlechten Bedingungen bestenfalls geduldet wird. Es ist längst - wirklich längst! - überfällig, dass sich die Stadt um die Beklange von Fahrradfahrern, Fußgängern und den ÖPNV kümmert. Das Auto hat dafür zurückzustecken - es ist in der Stadt in den meisten Fällen das falsche Verkehrsmittel.
In diesem Punkt ist Lübeck - und einige Kommentatoren hier - schlicht und einfach rückständig und von vorgestern.

Dirk Schulz

schrieb am 15.05.2024 um 21.56 Uhr:
Absurd... Ideologie getrieben und nicht nachgedacht.. Hauptsache man darf dan mit breiten Lastenräderm durch schmale Straßen mit wenig Aisweichmöglichleiten... und nur weil Radfahrende zu faul sind, mal 100m mehr zu fahren und nichtmehrinderLagesind,
vorauszudenken ... wenn Die ersten umgefahren werden, damn ist das Gejammere groß...

Barny

schrieb am 15.05.2024 um 22.13 Uhr:
Warum werden Einbahnstraßen nicht generell abgeschafft?

Dann wäre gleiches Recht für alle Bürger geschafft.

Ungleiches Recht hatten wir doch schon immer in unserer Deutschen Vergangenheit, immer wurde die Gruppe der lautesten Schreihälse bevorzugt!

Lasst für alle gleiches Recht gelten!

Oliver

schrieb am 16.05.2024 um 09.33 Uhr:
@Barny:

Gut Barny, Einbahnstraßen abschaffen und dafür die Parkplätze gleich mit, damit zwei entgegenkommende Autos auch immer schön vorbeifahren können.
Oh und wenn du dann gleiches Recht für alle haben willst, verbreitern wir sämtliche Fahrradwege und -spuren auf die selbe Breite wie die für Autos. Und die Gehwege ebenfalls.
Mensch, da werden aber etliche Parkplätze entfallen, aber dafür hat dann jeder ausreichend Platz. :)

Powow

schrieb am 16.05.2024 um 09.50 Uhr:
das ist sehr vernünftig so. wer die Straßen da als zu eng bezeichnet war offenbar schon lange nicht mehr vor Ort.. 😂

Barny

schrieb am 16.05.2024 um 21.22 Uhr:
@ Oliver

OK, dann werden auch die hässlichen, übervollen Fahradständer abgeschafft, eure Vehikel können schliesslich im Keller parken und müssen keine Freiflächen oder Bürgersteige vollparken.
So wäre unser kleines Freilichtmuseum vollständig und es sind nur noch friedliche Fußgänger zu sehen, die überall genügend Platz haben!

Gero Markus (Lübeck)

(eMail: geromarkus@hotmail.com) schrieb am 16.05.2024 um 22.30 Uhr:
@ Barny:

"Warum werden Einbahnstraßen nicht generell abgeschafft?
Dann wäre gleiches Recht für alle Bürger geschafft.
Ungleiches Recht hatten wir doch schon immer in unserer Deutschen Vergangenheit, immer wurde die Gruppe der lautesten Schreihälse bevorzugt!"
(Ich beziehe mich auf Ihren oben zitierten Post, den Sie am 15. Mai 24 um 22.13 Uhr verfasst haben.)
Sie vergleichen in diesem Post die Naziverbrechen mit der Einbahnstraßenregelung für Radfahrer. Es fällt mir schwer, auf Ihren Post in angemessenem Tone zu reagieren, denn ein solcher Vergleich ist derart niveaulos und unangebracht, dass Sie Ihren Post lieber niemals geschrieben hätten. Es ist unglaublich und unter aller Sau, dass solche Worte hier veröffentlicht werden und auch noch stehen bleiben.
Schalten Sie Ihr Gehirn ein, bevor Sie hier etwas posten. Das ist hier kein Stammtisch, das hier ist ein öffentliches Forum.

Barny

schrieb am 17.05.2024 um 08.38 Uhr:
@ Gero Markus
Oha, sie haben nichts verstanden.

Aber gleich die Nazikeule rausholen.

Ich meinte die jeweiligen politischen Strömungen.

Jetzt sind die Autofahrer dran, die Raucher und Eigenheimbesitzer können ein Lied davon singen was so alles schlechter werden kann.
Aber das können Sie wahrscheinlich nicht verstehen.

Oliver

schrieb am 17.05.2024 um 12.41 Uhr:
@Barny:

"Nazikeule rausholen" wäre wenn er dich als Nazi betitelt hätte (direkt als auch indirekt).
Du widerum hast aber Ereignisse aus Nazivergangenheit mit einem Heiße-Luft-Thema bzgl. Straßenverkehr verglichen, was nicht mal Äpfel mit Birnen vergleichen ist, sondern Äpfel mit Schwingschleifern.
Sich jetzt also aufregen und angegriffen fühlen obwohl man noch nicht mal als Nazi betitelt wurde (er hat lediglich DEINEN Vergleich aufgegriffen und das Kind beim Namen genannt), und dann zu sagen, er hätte die Nazikeule "rausgeholt" ist so dermaßen aus dem Nichts gegriffen und so weit hergeholt, dass ich echt glaube, dass du weil du keine Argumente hast und nicht zugeben willst, dass er Recht hat, jetzt mit Strohmannargumenten ankommst.

Er hat dich mit keinem Wort Nazi genannt oder dir nähe nach rechts vorgeworfen. Du hast das Naziereignis erwähnt und die Verbrechen der SS somit relativiert, als ob das genauso unwichtig und klein gewesen wäre wie jetzt eine Änderung der Straßenregeln für Radfahrer.
Ich mein ernsthaft, gehts noch???
Komm schon, dafür dass du dich sonst so immer hier in den Kommentaren für so super hälst, ist so ein Vergleich selbst für dich echt schwach.

Barny

schrieb am 17.05.2024 um 20.05 Uhr:
@ Oliver

Ach Oliver,
selber rumjammern das Du im Winter mit deinem Roller nicht mal auf der Straße fahren kannst statt Dich den Verhältnissen anzupassen!

(...)

Wie schon gesagt, mach mal den KFZ-Führerschein und dann kannst Du evtl. mitsprechen!
So fehlt Dir jegliche Kompetenz, da Du die Sicht der Autofahrer nicht annähernd verstehen kannst.

Lese doch einmal den Post von Gero Markus und versuche ihn zu verstehen!
(...)

Bernd Feddern

schrieb am 17.05.2024 um 23.04 Uhr:
Merke:
§ 1: Die Stadtverwaltung macht nichts falsch! ((NIE))
§ 2: Falls doch, tritt automatisch § 1 in Kraft!

Die alten Western-Loks hatten doch so praktische V-förmige Kuh-/Schnee-Abweiser - werde mir so etwas an meinen Wagen montieren!
Hilft auch gegen (...).

Aber was soll das Schmollen: Autofahrer verlasst doch scnellstens diesen Diskriminierungs-Tempel und zieht woanders hin - nix wie weg aus Lübeck!
Kann ich nur bestens empfehlen, Arbeit wird überall angeboten!
Aber komisch ist das doch:
Anderswo ist mir eine derartige (fast schon religiöse?) Jagd auf Autos nicht aufgefallen... (Achtung: demnächst wieder Hexen-Verbrennung auf dem Markt!)

Wie sprach schon mein Vater: Lächle und sei froh, es hätte schlimmer kommen können - und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!

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