Feuerwehr: Vorsicht bei Löschversuchen mit Gartenschlauch

Ostholstein: Am Samstagmittag meldeten mehrere Anwohner eine brennende Hecke in einem Wohngebiet in Scharbeutz. Um 12.47 Uhr wurden die Feuerwehr Scharbeutz, ein Rettungswagen und die Polizei in den Amselweg alarmiert.

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„Bereits zwei Minuten nach Alarmierung ist das erste Fahrzeug eingetroffen und Anwohner haben bereits mit ihren Gartenschläuchen erste Löschversuche unternommen. Der Wind und Heckentyp sorgten für eine schnelle Ausbreitung in Richtung der naheliegenden Garage“, berichtet Einsatzleiter Malte Levgrün.

Die Feuerwehr hat mit zwei Atemschutztrupps das Feuer bekämpft, so dass ein Übergreifen auf die Garage verhindert werden konnte.

„Löschversuche mit Gartenschläuchen durch die Anwohner ist aus feuerwehrtechnischer Sicht immer mit hohem Risiko verbunden. Das Durchzünden von Hecken in Verbindung mit Wind kann ziemlich schnell zu einem enormen Eigenrisiko werden, da die Brandausbreitung und die Wärmestrahlung unterschätzt werden, gerade unter Einfluss von Adrenalin. Hier sind Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung schnell passiert. Mögliche heroische Eigengefährdungen setzen auch die eingesetzten Feuerwehrkräfte unter Druck.
Bitte immer an den Eigenschutz denken!“, so Malte Levgrün weiter.

Der Rettungsdienst hat sich noch um betroffene Bewohner gekümmert. Nach rund einer Stunde konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.

Die Feuerwehr bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Fotos: DS

Die Feuerwehr bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Fotos: DS


Text-Nummer: 166386   Autor: FFS   vom 08.06.2024 um 16.00 Uhr

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