Übergangshaus als Treffpunkt im Herzen Lübecks

Lübeck - Innenstadt: Hereinspaziert: Nach dem Auftakt zum diesjährigen Hanse-Kultur-Festival erwacht das „Übergangshaus“ (Königstraße 54-56) ab dem 11. Juni 2024 zum Leben und heißt alle Lübecker sowie Gäste der Hansestadt herzlich willkommen. Der neue Treffpunkt im Herzen Lübecks ist regulär dienstags bis samstags von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

„Der Beginn der Zwischennutzung im Übergangshaus ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen unserer Innenstadtinitiative Übergangsweise und ich freue mich sehr, dass das Haus damit für alle zugänglich und erlebbar wird“, betont Bürgermeister Jan Lindenau. „Wir schaffen damit einen neuen Anziehungspunkt in unserer Innenstadt und haben die Chance, gemeinsam mit den Nutzern verschiedenste Angebote aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Kreativszene zu erproben, weiterzuentwickeln und gezielt zum Mitmachen einzuladen.“ Die Zwischennutzung dauert voraussichtlich bis August 2025. Danach beginnt der Umbau für die Nachnutzung des Gebäudes.

Buntes Angebot und Programm rund um Bildung, Kultur und Kreativität
Auf insgesamt zwei Etagen erwarten die Besucher moderne, konsumfreie Aufenthalts- und Coworking-Bereiche zum kreativen Arbeiten und Austauschen sowie ein vielfältiges Veranstaltungs-, Kultur- und Bildungsangebot, das in den kommenden Monaten sukzessive erweitert wird. Zum Start gibt es zum Beispiel wöchentlich kostenlose Tanz- und Sportkurse von Movement Family e. V. (dienstags und mittwochs, jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr) und auch der Offene Kanal Lübeck ist mit einer Podcast-Lounge und digitalen Mitmach-Experimenten dabei: „Wir bieten Digitales von Kopf bis Fuß – mit VR-Brillen, Trickfilmen und spielerischer Games-Entwicklung können Bürger, Eltern und Kids Medien machen und über Medien diskutieren – und Lübeck FM ist live dabei!“, so Henning Fietze, Leiter des Offenen Kanals SH.

Die Denkbar – das offene Prozessbüro von „Übergangsweise“, das derzeit noch als Pop-Up-Büro in der Dr.-Julius-Straße 9-11 zu finden ist, öffnet ab sofort dienstags bis donnerstags von 10:00 bis 15:00 Uhr seine Türen im „Übergangshaus“. Interessierte können sich über die Initiative „Übergangsweise“ informieren, austauschen und eigene Impulse für die Entwicklung der Innenstadt einbringen. Im oberen Geschoss befindet sich zudem das so genannte „Reallabor“, in dem unter anderem die Lübecker Innenstadtgymnasien als zukünftige Nutzer des Gebäudes die Schule von morgen erproben und neue Lernformate in einem innovativen Umfeld ausprobieren können.

Die „Essbar“ im Erdgeschoss des „Übergangshaus“ bietet Raum zum Verweilen und Austauschen. Kaltgetränke stehen zur Selbstbedienung bereit, eigene Speisen können mitgebracht und aufgewärmt werden. Schließfächer, kostenloses W-LAN und Ruhezonen, zum Beispiel ein Stillbereich für Kinder und Eltern, sind ebenfalls vorhanden.

Veranstaltungen im „Übergangshaus“
Ob Ausstellungen, Performances oder Vorträge – das „Übergangshaus“ öffnet regelmäßig seine Türen für eine Vielzahl öffentlicher Veranstaltungen. „Ich bin sehr gespannt auf die vielen schönen Formate und kulturellen Momente, die hier in Zukunft übergangsweise stattfinden können“, sagt Christian Martin Lukas, Geschäftsführer der Lübeck- und Travemünde Marketing GmbH, die die Projektleitung für die Zwischennutzung übernommen hat. „Das Übergangshaus versteht sich als Dritter Ort für Begegnung, Vielfalt und ein offenes Miteinander. Wir freuen uns darauf!“.

Weitere Informationen zur Zwischennutzung und zu kommenden Veranstaltungen gibt es unter www.uebergangshaus.de.

Online-Präsenz und E-Mail-Postfach
Hintergrundinformationen und Aktuelles rund um „Übergangsweise“ sowie zu den vier Teilprojekten können auf der Website www.luebeck.de eingesehen werden. Weitere Informationen finden sich auch auf der Projektwebsite der Lübeck- und Travemünde Marketing GmbH unter
www.luebeckuebergangsweise.de sowie auf dem Instagram-Kanal @luebeckuebergangsweise.

Fragen und Anmerkungen beantwortet der Steuerungskreis – bestehend aus dem Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck- und Travemünde Marketing GmbH – unter der E-Mail-Adresse uebergangsweise@luebeck.de.

Zum Hintergrund
Mit dem Prozess „Übergangsweise“ bringt die Hansestadt Lübeck die in dem Rahmenplan Innenstadt und dem Tourismusentwicklungskonzept (TEK 2030) erarbeiteten Maßnahmen in die Umsetzung. Im Mittelpunkt steht ein Strukturwandel, der die Innovationskraft Lübecks stärken und neue Impulse setzen soll. Mut im Tun ist Programm: Für eine zukunftsorientierte, erlebbare Innenstadt für alle Lübecker sowie für seine Gäste.

Die Initiative wird gemeinschaftlich vom Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck- und Travemünde Marketing GmbH umgesetzt. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Förderprogramms der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren (Innenstadtprogramm) des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung (MILIG) des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Am 11. Juni 2024 beginnt die Zwischennutzung des Hauses. Foto: LTM

Am 11. Juni 2024 beginnt die Zwischennutzung des Hauses. Foto: LTM


Text-Nummer: 166406   Autor: Presseamt/red.   vom 10.06.2024 um 10.47 Uhr

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