Wirtschaft

Bei einer Krisenlage nehmen Experten mögliche Szenarien in den Blick. In einer Zentrale wird die Situation genau betrachtet. Foto: Guido Kollmeier/Uni Lübeck

Neue Software soll Einsatzkräfte in Krisenlagen unterstützen

Lübeck - St. Jürgen - 01.06.2026 16.31 Uhr: In dem neuen Projekt „Präventiver Schutz gegen kaskadierende Störungen kritischer Infrastrukturen durch resiliente Prozesse in der Krisenlogistik“ (PreKris) entwickeln Forscher der Universität zu Lübeck eine Software-Anwendung, um die Behörden und Einsatzkräfte bei der präventiven Planung und der operativen Bewältigung von Krisenlagen mit Infrastrukturausfällen zu unterstützen. Dazu nutzen die Forscher simulierte Extremwetterereignisse.

Melanie Vogten ist Lübecker Expertin im Team Berufsberatung im Erwerbsleben. Foto: Arbeitsagentur

Offene Sprechzeiten für Beschäftige

Lübeck - St. Jürgen - 01.06.2026 12.11 Uhr: Die Arbeitswelt verändert sich und mit ihr verändern sich auch die Anforderungen an Beschäftigte. Wer in seinem Bereich gefragt sein will, muss auf dem Laufenden bleiben, Wissen auffrischen und sich weiterbilden. Die Arbeitsagentur bietet am 04. Juni 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) wieder eine offene Sprechzeit für Beschäftige rund um den beruflichen Aufstieg, Neustart oder Wiedereinstieg an.

Ein Herzpflaster wird für die Operation vorbereitet. Foto: UKSH

Uni Lübeck: Herzpflaster zeigt klinische Wirkung

Lübeck - 31.05.2026 13.16 Uhr: Forschern des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist ein wichtiger Fortschritt bei der Behandlung schwerer Herzschwäche gelungen: Erstmals konnte in einer klinischen Studie gezeigt werden, dass im Labor gezüchtetes Herzmuskelgewebe die Pumpfunktion geschädigter Herzen verbessern kann. Patienten, die als Probanden an der Studie teilnahmen, sprechen von einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität.

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für etwa 69.000 Beschäftigte im Groß- und Außenhandel im Norden fand am 29. Mai 2026 in Lübeck statt. Foto: Symbolbild

Gewerkschaft: Arbeitgeber-Angebot im Groß- und Außenhandel unzureichend

Lübeck - 29.05.2026 16.10 Uhr: In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für etwa 69.000 Beschäftigte im Groß- und Außenhandel im Norden am 29. Mai in Lübeck legten laut der Gewerkschaft ver.di die Arbeitgeber „ein völlig unzureichendes Angebot vor, das für die Beschäftigten einen krassen Reallohnverlust bedeutet“. Das Angebot sehe 2026 eine Erhöhung um 1,8 Prozent ab Folgemonat des Abschlusses und am 1. Mai 2027 eine Erhöhung um 1,6 Prozent vor. Die Auszubildendenvergütungen sollen entsprechend angehoben werden.